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Projekte
EMOJI - Eigenständige Mobilität von jungen Menschen in ländlichen Regionen
Ziele
- Im Forschungsprojekt EMOJI werden Lösungen für eine regionale Mobilitätsversorgungsgarantie entwickelt, die von den Gemeinden, aber auch von Kindern und Jugendlichen mitkonzipiert und mitgetragen werden.
- Ziel ist es, ein Rahmenkonzept zu entwickeln, anhand dessen Gemeinden einen Prozess zur Umsetzung jugendgerechter nachhaltiger Mobilitätsversorgung in den Regionen durchführen können.
Projektdauer: 2024-2027
Module:
- Screening und Zusammenstellung von Maßnahmen
- Erhebungsvorbereitung und Erhebungsdurchführung in Schulen und in Jugendvereinen
- Einbindung von Gemeinden: Interpretation und Bewertung der Ergebnisse
- Umsetzung einer Charette mit allen Beteiligten
- Überprüfung der Ergebnisse mit Mastermind-Workshops
- Erstellung eines Rahmenkonzeptes und eines Handlungsleitfadens
zur kinder- und jugendgerechter Mobilität in Gemeinden und Regionen
Projektpartner:
- Factum (Apptec Venturas Gmbh)
- Universität für Bodenkultur
- komobile GmbH
- Umwelt-Bildungs-Zentrum Steiermark
Exzellenz-Gütesiegel "Aktiver Schulweg" für Volksschulen
Neu ab Sommersemester 2026:
3 Testschulen gesucht!
Bewerben Sie sich jetzt für das Exzellenz-Gütesiegel
"Aktiver Schulweg"
Das Exzellenz‑Gütesiegel „Aktiver Schulweg“ baut auf den langjährigen Erfahrungen des „Luftibus“-Programms auf und wird im Schuljahr 2025/26 weiterentwickelt. Mit dem Gütesiegel – das in Gold, Silber und Bronze erworben werden kann – soll ein kindgerechter, aktiver und umweltfreundlicher Schulweg langfristig gesichert werden.
Was ist das Exzellenz-Gütesiegel?
Die Auszeichnung kann in drei Stufen angestrebt werden: Bronze, Silber und Gold.
- Bronze: Alle Basiskriterien, die im Wesentlichen denen des Luftibus‑Programms entsprechen, müssen erfüllt sein.
- Silber: Zusätzlich zu den Basiskriterien können weitere Maßnahmen umgesetzt werden, zB verstärkte Bewusstseinsbildung, die Einbindung weiterer Partner:innen oder bauliche/organisatorische Maßnahmen in Zusammenarbeit mit Stadt oder Gemeinde.
- Gold: Die höchste Stufe, bei der sämtliche Basis‑ und Zusatzkriterien in herausragender Qualität realisiert werden.
Bewerbung:
Für das Schuljahr 2025/26 können sich Volksschulen ab sofort beim UBZ bewerben. Eine kurze E‑Mail an cosima.pilz@ubz‑stmk.at mit dem Betreff „Ja, wir wollen Testschule sein!“ genügt.
Nach einer Bewerbungsphase wählt eine fachkundige Jury drei Schulen aus, die vom UBZ begleitet werden. Die ausgewählten Schulen setzen verschiedene Aktivitäten und Maßnahmen für einen aktiven Schulweg um und werden für ihr Engagement ausgezeichnet. Unterstützt werden sie durch den Leitfaden „Schulweg‑Exzellenz", der Informationen zu den Ausschreibungskriterien sowie Anregungen zur Projektumsetzung in den Klassen enthält. Darüber hinaus werden Vorschläge für bauliche und organisatorische Maßnahmen präsentiert, um einen sicheren und aktiven Schulweg zu fördern.
Lehrgang zum Jugendmobil-Coach
Projektlaufzeit
Juli - Dezember 2025
Dieser innovative, neurodidaktische Lehrgang wurde vom 18.-20.10.2025 in Wien umgesetzt und ist abgeschlossen. Wir gratulieren den 6 ausgezeichneten Jugendmobil-Coaches sehr herzlich.
Lehrgangsbeschreibung
Der Lehrgang richtet sich an Jugendsozialarbeiter:innen und an alle, die sich für Jugendmobilität interessieren. Er wird in Kooperation mit der Hochschule für Agrar‑ und Umweltpädagogik im Auftrag des BMIMI vom UBZ umgesetzt und ist mit 3 ECTS-Punkten bewertet.
Damit werden die Kompetenzen von Fachkräften der außerschulischen Jugendarbeit im Bereich Jugendmobilität gestärkt. Die Teilnehmenden werden motiviert, vor Ort Mobilitätsprojekte mit ihren Jugendlichen zu realisieren. Das erhöht nicht nur das Bewusstsein für Umwelt‑ und Klimaschutz, sondern stärkt auch die Selbstwirksamkeit der Jugendlichen.
Bei diesem Lehrgang kommt Langeweile garantiert nicht auf! Durch eine vielfältige, neurodidaktisch fundierte Methodik und außergewöhnliche Referent:innen werden die Mobilitätskompetenzen sowohl auf persönlicher als auch auf fachlicher Ebene gefördert. Als Multiplikator:innen in der Jugendarbeit tragen Sie aktiv zu einer nachhaltigen Mobilitätswende bei.
Inhalte
- Fundiertes Wissen & Praxis: Die Teilnehmer:innen erhalten Einblicke in österreichische und europäische Initiativen zur Förderung einer klimafreundlichen, selbstständigen und sicheren Kinder- und Jugendmobilität und lernen, wie sie diese in Ihrer Arbeit nutzen können.
- Verhaltensänderung: Sie erhalten wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse aus der Gehirnforschung, warum Verhaltensänderungen häufig schwerfallen.
- Individuelle Entwicklung: Durch Selbstreflexion und Austausch entwickeln die Teilnehmer:innen persönliche Kompetenz und werden sicherer im Umgang mit klimafreundlicher Kinder- und Jugendmobilität.
- Projektkompetenz: Von der Ideenfindung bis zur Umsetzung – die Teilnehmer:innen werden dabei unterstützt, eigene Mobilitätsprojekte zu planen, zu präsentieren und erfolgreich durchzuführen.
- Methodenvielfalt: Mit (neuro-)didaktischen Methoden und bewährten Good-Practice-Beispielen lernen die Teilnehmer:innen das Thema Verkehr spannend für Jugendliche zu machen.
- Netzwerk & Vernetzung: Die Teilnehmer:innen werden Teil eines engagierten Netzwerks, das sich aktiv für nachhaltige Mobilität einsetzt. Gemeinsam realisieren sie innovative Projekte.
L10 Öffi-Mitfahrtraining für Kids & Coaches
Projektlaufzeit
2023
Ziele
- Ausbildung von 13 Jugendlichen zu L10-Öffi-Coaches im Rahmen des zweitägigen Lehrgangs "Bus und Bahn: Ein Feuerwerk für unser Gehirn!"
- Außergewöhnliche Einblicke in die Welt des öffentlichen Verkehrs bekommen
- Peer-Arbeit: Volksschulkinder zum Bus- und Bahnfahren motivieren
- Auszeichnung von L10-Öffi-Coaches und L10-Profis durch das Land Steiermark und den Verkehrsverbund Steiermark
Inhalte
HEUTE BILDEN - MORGEN FAHREN.
Sie denken auch, dass mehr Menschen auf Bus und Bahn umsteigen sollten, um Schritte für den Klimaschutz zu setzen? Wir setzen Initiativen!
Vom 16. und 17. Mai 2023 konnten sich 15-16-jährige Schüler:innen in der Steiermark für den neuen, einzigartigen „Lehrgang zum L10-Öffi-Coach“ bewerben. Das Interesse war groß und die Plätze waren bald vergeben. Die Teilnehmenden bekamen in dieser Ausbildung außergewöhnliche Einblicke in die Welt des öffentlichen Verkehrs. Sie lernten interessante Referent:innen kennen, blickten hinter die Kulissen der Postbus AG und der ÖBB und lernten, was Bus- und Bahnfahren mit unserem Gehirn und dem Klimaschutz zu tun hat.
Um ihr Wissen weiterzugeben, besuchten die neu ausgebildeten L10-Öffi-Coaches die 4. Klassen einer Volksschule in ihrer Umgebung. Im Rahmen des „L10 Öffi-Mitfahrtrainings“ zeigten sie die wichtige Rolle des öffentlichen Verkehrs auf und motivierten diese zum Bus- und Bahnfahren auf ihrem neuen Schulweg zu Gymnasium oder Mittelschule. Am 27.11.2023 wurden die hochmotivierten Coaches für ihr außerordentliches Engagement in einem feierlichen Rahmen von Landeshautpmann-Stellvertreter Anton Lang und dem Geschäfstführer des Verkehrsverbundes Steiermark Dr. DI Peter Gspaltl offiziell als "L10-Öffi-Coaches" ausgezeichnet. Sie konnten durch Unterrichtseinheiten und Diskussionen rund 200 Volksschüler:innen aus allen steirischen Bildungsregionen motivieren, auf dem Weg zur Schule eigenständig mit Bus und Bahn zu fahren. Diese bekamen dafür einen L10-Profi-Schein. Die L10-Öffi-Coaches erhielten für ihre wertvolle Arbeit eine Urkunde und ein Gratis Top-Ticket für ein Jahr. Weiterführung erwünscht!
Lehrgangsfolder L10-Öffi-Coach
Auftraggeber
Verkehrsverbund Steiermark GmbH [Link]
klimaaktiv mobil Programm „Mobilitätsmanagement für Bildungs- und Jugendeinrichtungen"
Projektlaufzeit
2022-2025
klimaaktiv mobil Programm "Mobilitätsmanagement für Bildungs- und Jugendeinrichtungen"
Ziele
- Förderung von klimafreundlichen Mobilitätsroutinen bei Kindern und Jugendlichen
- Kompetenzaufbau zu Jugendmobilität in den außerschulischen Bildungseinrichtungen
- Schaffung einer kinder- und jugendgerechten Verkehrsinfrastruktur
- Förderung der ressortübergreifenden Zusammenarbeit für eine klimafreundliche Kinder- und Jugendmobilität in den Bundesländern
Inhalte
Im Rahmen des klimaaktiv Programms wurde mit dem Programmkonsortium bestehend aus Klimabündnis Österreich (Schule), Umwelt-Bildungs-Zentrum Steiermark (außerschulische Jugendeinrichtungen) und dem Büro Herry wichtige Initiativen für die Förderung einer aktiven, nachhaltigen und sicheren Kinder- und Jugendmobilität gesetzt werden. Das Umwelt-Bildungs-Zentrum Steiermark war dabei für außerschulische Jugendeinrichtungen zuständig. Ein besonderes Highlight waren die Sonderfinanzierung für außerschulische Jugendeinrichtungen, laufende Webinare und der Lehrgang zum Jugendmobil-Coach, der auch die Ausarbeitung von Jugendmobilitätsprojekten beinhaltete.
Ergebnisse:
- 34 Außerschulischen Jugendeinrichtungen setzten Jugendmobilitätsprojekte um und konnten durch die klimaaktiv Sonderfinanzierung mehr als als 4. 000 Personen zur klimafreundlichen Mobilität motivieren
- 6 Runde Tische in den Bundesländern zur intersektoralen Zusammenarbeit der Landesabteilungen für eine jugendgereche Mobilität (Steiermark, Kärnten, Oberösterreich, Niederösterreich, Tirol, Vorarlberg)
- Ein neurodidaktscher Lehrgang zum Jugendmobil-Coach inkl. Umsetzung von
6 Jugendprojekten - 8 Webinare zur Jugendmobilität
- Laufende Teilnahme an der Arbeitsgruppe zur Überarbeitung der Richtlinien für das Straßen-und Verkehrswesen "RVS 04.04.13 „Kinderfreundliche Mobilität“
- Erstellung des Leitfadens "Aktiv und klimafreundlich mobil - Ein Leitfaden für eine kinder- und jugendgerechte Verkehrsgestaltung (noch unveröffentlicht)
- Teilnahme an laufenden Sitzungen im sektorenübergreifenden Komitte für Kinder- und Jugendgesundheit
Beteiligte:
- Jugendliche und JugendbetreuerInnen aus der verbandlichen und Offenen Jugendarbeit österreichweit und deren Dachverbände (Bundesjugendvertretung - BJV, bundesweites Netzwerk Offener Jugendarbeit - bOJA, Bundesnetzwerk österreichischer Jugendinfos - BÖJI)
- Jugend-Umwelt-Plattform - JUMP
- Jugendliche bei Veranstaltungen
- Jugendmobil-Coaches
- Stakeholder im Umwelt-, Verkehrs-, Jugend-, Gesundheits- und Bildungsbereich aus allen Bundesländern
- Gemeinden, Städte, Regionen
- Verkehrsbetriebe und -verbünde
- (Groß-)veranstalter
- NGO´s, Planungsbüros, Betriebe und viele andere mehr
NACHSCHAU:
Einige Webinare wurden aufgezeichnet und sind hier abrufbar.
Webinar 1: Montag, 22.04.2024, 17-19 Uhr
Out of the Box: Was können Humor und neues Denken für eine klimafreundliche Jugendmobilität leisten?
>> zur Aufzeichnung
Webinar 2: Montag, 27.05.2024, 17-19 Uhr
Keine Handhabe mehr? Die Zukunft der Mobilität im Zeitalter des autonomen Fahrens.
>> zur Aufzeichnung
Webinar 3: Montag, 16.09.2024, 10-12 Uhr
#MeterMachen. Mit kleinen Schritten Großes bewirken
>> zur Aufzeichnung
Webinar 4: Montag, 04.11.2024, 10-12 Uhr
BESTE FREUNDE! Der öffentliche Verkehr, aktive Mobilität und Du
>> zur Aufzeichnung
Auftraggeber
Österreichische Energieagentur im Auftrag des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (vormals Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie)
THE PEP: Give Youths a Voice!
Projektlaufzeit
2021
Ziele
- Einbindung von Jugendlichen in das Pan-Europäische UNECE und WHO Programm von THE PEP (Transport Health Environment Pan European Programme) im Rahmen der 5. Umwelt- und Gesundheitsministerkonferenz von 17.-18. Mai 2021 in Wien
- Umsetzung von 2 österreichischen und 3 Pan-Europäischen Jugendforen mit einer Einigung über Ziele und Maßnahmen für eine klimafreundliche und jugendgerechte Mobilität
- Erstellung eines gemeinsamen Jugendpositionspapiers
- Forcierung der Berücksichtigung der Bedürfnisse von jungen Menschen und der Beteiligung von Jugendlichen in die Verkehrsplanung und -politik auf Pan-Europäischer Ebene im Rahmen von THE PEP-Partnerships
Inhalte
- THE PEP steht für „Transport Health Environment Pan European Programme“ – das weltweit einzigartige Programm der WHO und UNECE, wo drei Sektoren Verkehr, Gesundheit und Umwelt auf Regierungsebene in der Pan-Europäischen Region für umweltfreundliche und gesundheitsfördernde Mobilität zusammenarbeiten.
- Österreich ist eines der federführenden Länder in THE PEP und zur Zeit Vorsitzland.
- Unter dem Motto „Eine bessere Zukunft bauen – Die Weichen stellen für eine neue, saubere, sichere, gesunde und integrative Mobilität“ fand auf Einladung von Bundesministerin Leonore Gewessler und Bundesminister Wolfgang Mückstein vom 17. bis 18. Mai 2021 die 5. Ministerinnen- und Ministerkonferenz des Pan-Europäischen Programms für Verkehr, Gesundheit und Umwelt (THE PEP) von UNECE und WHO online statt.
- Über 850 registrierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 41 Ländern– darunter 46 Ministerinnen/Minister und Staatssekretärinnen/Staatssekretäre – berieten über Chancen und Möglichkeiten umweltbewusster und gesunder Mobilität.
- Das UBZ wurde dabei mit der Koordination eines Prozesses zur Einbindung von jungen Menschen beauftragt. Es wurden insgesamt 5 online Jugendforen mit 27 Jugendlichen aus 13 Ländern umgesetzt.
- In einem lebendigen, interaktiven Erfahrungsaustausch mit spielerischen Elementen und Bewertungstools sowie der Einbindung von FachreferentInnen konnten sich die beteiligten jungen Menschen auf gemeinsame Ziele und Strategien für eine jugendgerechte und klimafreundliche Mobilität einigen.
- Diese wurden in einem Jugendpositionspapier zusammengefasst, welches am 18. Mai 2021 von 2 Jugendlichen an Bundesminister Leonore Gewessler und Bundesminister Mückstein überreicht wurde.
- Ein Ergebnis ist die zukünftige Forcierung von Kinder- und Jugendmobilität in weiteren Ländern im Rahmen einer THE PEP-Partnership.
Jugendpositionspapier inkl. Mission Statement
Auftraggeber
Österreichische Energieagentur
Auszeichnung zur Luftibus-Schule
Projektlaufzeit
Graz: 2007-2021
Steiermark: seit 2017
Ziele
- Vermehrtes "zu Fuß gehen" und Bewegung im Allgemeinen fördern
- Zusammenhänge zwischen Mobilität, Luftverschmutzung und Klimaschutz darstellen
- Reduktion des Autoverkehrs und somit verringerte Abgase und Steigerung der Sicherheit vor der Schule
- Verringerung der Luftverschmutzung
- Etablierung einer nachhalitgen Umsetzung an der Schule
- Verkehrssicherheit durch selbständige Fortbewegung erlangen
Inhalte
Kriterien, die für die Auszeichnung zur "Luftibus-Schule" erfüllt werden müssen:
- Unterzeichnung einer Absichtserklärung, sich zukünftig nachhaltig mit dem Thema "Bewegung am Schulweg" auseinanderzusetzen
- Die gesamte Schule ist am Prozess beteiligt und nicht nur einzelne Klassen
- Eine schulinterne LehrerInnenfortbildung zum "Luftibus"
- Kostenfreie UBZ-Einführungsworkshops zum Thema "Gehen" in allen Klassen
- Das Thema „Bewegung“ wird in den Unterricht integriert und mindestens je zwei Aktionen/Klasse in allen Klassen umgesetzt. Die jeweiligen KlassenlehrerInnen können die Schwerpunkte der Aktionen sowie den Zeitraum der Umsetzung innerhalb des Schuljahres frei wählen. Kostenfrei wird Ihnen dafür vom UBZ ein Luftibus-Portfolio mit Unterrichtsmaterialien wie Kopiervorlagen, Infomaterial und Eltern-Factsheets zur Verfügung gestellt.
- Nach Erfüllung aller Kriterien inkl. eines Kurzberichtes und Fotos wird den Schulen vom Umweltamt der Stadt Graz und dem UBZ die Auszeichnung zur Luftibus-Schule verliehen.
Bewegung ist gesund und macht Kinder klug und froh. Der Schulweg bietet, wenn er zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt wird, eine gute Gelegenheit, einen Teil des täglichen Bewegungsbedarfs der SchülerInnen zu decken. Kinder, die ihren Schulweg selbstständig bewältigen, sind nachweislich konzentrierter und leistungsfähiger im Schulunterricht. Wenn sie dies auch noch gemeinsam tun, stärkt das ihr Sozialverhalten. Neben den positiven Effekten auf die Gesundheit und das Sozialverhalten, hängt das individuelle Mobilitätsverhalten auch direkt mit dem Klimaschutz zusammen. Jeder aktiv, also mit eigener Körperkraft, zurückgelegte Meter, verhindert den zusätzlichen Ausstoß von Abgasen und trägt so zu einer sauberen Luft bei. Das Luftibus-Programm setzt dabei auf eine nachhaltige Umsetzung an der Schule.
JETZT ANMELDEN unter kristina.kainz@ubz-stmk.at
Kontakt:
Kristina Kainz, BSc MA
Tel.: 0316 835404 31
Ausgezeichnete "Luftibus-Schulen"
- Graz (2007-2021)
VS Neuhart, VS Nibelungen, VS Peter Rosegger, VS Murfeld, VS Engelsdorf, VS Eisteich, VS St.Peter, VS Waltendorf, PVS Hasnerplatz, Sr. Klara Fietz Volksschule, VS Baiernstraße, VS Mariatrost, VS Rosenberg, VS Strassgang - Steiermark:
VS Pirka, VS Dr. Anton Schärf Kapfenberg, VS Lieboch, VS Eggersdorf, VS St. Radegund, VS St. Lorenzen, VS Premstätten
Ergebnisse:
- Reduktion des Autoverkehrs vor den Schulen nach der Durchführung des Luftibus Programms, um durchschnittlich 27%, vereinzelt sogar um bis zu 50%
- Wissensvermittlung rund um Verkehrsmittel, intelligente sowie umweltfreundliche Mobilität
- Viele unterschiedliche Aktionen durch die Lehrpersonen und dem UBZ umgesetzt (zB Gehgemeinschaften, Schulumfeldanalyse, Aktion "Flocki", Schulwegerkundungen vor Ort, Ausflüge zu Fuß und mit den Öffis, Analyse Schulwege früher und heute, Verkehrszählung, Elternhaltestelle)
- Nachhaltiges Engagement an den Schulen etabliert
Der Luftibus wurde 2013 mit dem österreichischen und steirischen Walk Space Award ausgezeichnet, 2016 erhielt das UBZ mit dem Programm den österreichischen Vorsorgepreis.
Das Programm erfolgt in Zusammenarbeit mit der Bildungsdirektion Steiermark
Auftraggeber
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Abteilung 15 - Energie, Wohnbau, Technik [Link]
im Rahmen des Projekts "Umweltbildung Steiermark"
Schulisches Mobilitätsmanagement „Wieder verkehrskompetente Kinder!“
Projektlaufzeit
seit 2020
Ziele
- Motivation zur Auseinandersetzung mit dem Verkehrsmittel Fahrrad
- Freude und Bewusstsein zum Üben stärken
- Verkehrssicherheit erhöhen
Inhalte
Als Beitrag zur Stärkung der Mobilitätskompetenz und Verkehrssicherheit von Kindern fördert die Abteilung für Verkehrsplanung der Stadt Graz, unter dem Titel „Schulisches
Mobilitätsmanagement“, Aktionen rund um den sicheren und lustvollen Schulweg und die sanfte Mobilität.
Im Workshop „Wieder verkehrskompetente Kinder!“ des UBZ werden die SchülerInnen durch kunterbunte Aufgaben im Vorfeld der Fahrradprüfung dazu motiviert, mehr Erfahrung mit und am Fahrrad zu machen. Zusätzlich werden Anreize zum gemeinsamen Üben mit den Eltern geschaffen. Diese Erfahrungen bilden den Grundstein für die spätere Mobilitätskompetenz.
Die Anmeldung für Grazer Schulen ist kostenfrei und kann bis Anfang März für das jeweils folgende Schuljahr >> hier durchgeführt werden.
Beteiligte
- SchülerInnen der 3. und 4. Schulstufe
- Eltern
- LehrerInnen
Auftraggeber
Abteilung für Verkehrsplanung, Stadt Graz [Link]













