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Bildung für nachhaltige Entwicklung

AllgemeinesProjekteReferenzen

"Um eine gerechtere, friedlichere und nachhaltigere Welt zu schaffen, benötigen alle Menschen und Gesellschaften mehr Wissen, Kompetenzen und gemeinsame Werte sowie ein stärkeres Bewusstsein für die Notwendigkeit eines solchen Wandels ..."
UNESCO- Roadmap zur Umsetzung des Weltaktionsprogramms "Bildung für nachhaltige Entwicklung"

Grundsatzerlass Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung

Im Grundsatzerlass "Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung" des Bundesministeriums für Bildung ist verankert, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung als Unterrichtsprinzip in allen Schulen gelebt werden soll. Der Grundsatzerlass gilt als Orientierungs- und Argumentationshilfe für Lehrende bei der Gestaltung und Planung von Angeboten für SchülerInnen.

Auch die Angebote des UBZ haben den Grundsatzerlass als Grundlage und das Ziel, die SchülerInnen im Erwerb von Kompetenzen für die Mitgestaltung einer nachhaltigen Entwicklung zu unterstützen.

Grundsatzerlass Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung

Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung

Die Dekade 2005 - 2014 war von der UNESCO zur "Bildungsdekade für nachhaltige Entwicklung" ausgerufen worden. In diesen zehn Jahren konnten bereits wichtige Maßnahmen gesetzt, viele Projekte initiiert und Weichen gestellt werden. Doch Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE bzw. BINE) ist noch immer im Nischenbereich und die Bedeutung, die Bildung für eine zukünftige Entwicklung hat, ist bei Weitem noch nicht überall angekommen. Auf der UNESCO-Weltkonferenz im November 2014 wurde deshalb beschlossen, den Schwerpunkt Bildung für nachhaltige Entwicklung in einem 5-jährigen Weltaktionsprogramm weiterzuführen.

Im Zentrum stehen dabei strukturbildende Maßnahmen. Erfolgreiche Beispiele sollen weiter gefördert werden, MultiplikatorInnen noch stärker angesprochen werden und Bildung für nachhaltige Entwicklung in Curricula, Lehrpläne, Ausbildungsordnungen und andere Regelsysteme integriert werden. Eine Roadmap (ein Leitfaden mit konkreten Beispielen) richtet sich dabei an Regierungen, zwischenstaatliche Institutionen und zivilgesellschaftliche Organisationen sowie an Lehr- und Ausbildungskräfte und Lernende.
Folgende zentrale Zielsetzungen wurden im Weltaktionsprogramm international gesetzt:

  • Neuorientierung von Bildung und Lernen, sodass jeder die Möglichkeit hat, sich das Wissen, die Fähigkeiten, Werte und Einstellungen anzueignen, die erforderlich sind, um zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen.
  • Stärkung der Rolle von Bildung und Lernen in allen Projekten, Programmen und Aktivitäten, die sich für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen

>> Deutschsprachige Fassung der Roadmap für das Weltaktionsprogramm
>> Website zum Weltaktionsprogramm in Österreich

Sustainable Development Goals - Die 17 Ziele für eine bessere Welt

Im September 2015 beschlossen 193 Staaten gemeinsam an einer besseren nachhaltigen Zukunft zu arbeiten. Dazu soll auf vielen Ebenen mitgestaltet werden - international, national, regional und vor allem vernetzt. Die aktuelle Weltlage zeigt, wie dringlich es ist, dies ernsthaft anzugehen. Die 17 Ziele sind ambitioniert: von der Armutsbekämpfung udn besseren Gesundheitsversorgung bis zum Schutz der natürlichen Ressourcen und Initiativen für ein friedliches Miteinander.

Bildung für nachhaltige Entwicklung - Steiermark

Projektlaufzeit
seit 2006

Ziele

  • Förderung eines aktiven Mitgestaltens der Um- und Mitwelt
  • Verstärkte Vermittlung von Kompetenzen im Sinne einer BNE in Unterrichtsprojekten
  • Vernetzungstätigkeit als Netzwerkknoten für Umweltbildung in der Steiermark
  • nationale Vernetzung z.B. durch Beteilung und Mitarbeit an überregionalen Veranstaltungen
  • Weiterentwicklung und Implementierung von BNE in UBZ-Aktivitäten

Inhalte
Im Projekt "Bildung für nachhaltige Entwicklung Steiermark" agiert das UBZ auf regionaler und lokaler Ebene und ist gleichzeitig national vernetzt. Dabei wirkt es in allen von der UNESCO priorisierten Handlungsfeldern des Weltprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung:

Handlungsfeld 1: Politische Unterstützung
Integration des BNE-Konzepts in die Politik in den Bereichen Bildung und nachhaltige Entwicklung, um ein günstiges Umfeld für BNE zu schaffen und eine systemische Veränderung zu bewirken

  • Der Grundsatzerlass "Umweltbildung für eine nachhaltige Entwicklung" wird vom UBZ umgesetzt und in den zuständigen Abteilungen des Amts der Stmk. Landesregierung und der Bildungsbehörden bekannt gemacht, weiters werden Bildungsinstitutionen, Organisationen und Firmen zum Thema Nachhaltigkeit beraten. 

Handlungsfeld 2: Ganzheitliche Transformation von Lern- und Lehrumgebungen
Integration von Nachhaltigkeitsprinzipien in Bildungs- und Ausbildungskontexte

  • In allen Bildungs- und Ausbildungskonzepten des UBZ sind Nachhaltigkeitsprizipien integriert. Ein Schwerpunktthema - zB bei ÖKOLOG-Tagen - sind Lern- und Lernumgebungen.

Handlungsfeld 3: Kompetenzentwicklung bei Lehrenden und MultiplikatorInnen
Stärkung der Kompetenzen von ErzieherInnen und MultiplikatorInnen für effektivere Ergebnisse im Bereich BNE

  • In unseren Fortbildungsveranstaltungen und Beratungen werden die Kompetenzen von Lehrenden und MultiplikatorInnen gezielt gestärkt. Im Hochschullehrgang ÖKOLOG in Kooperation mit der PH Steiermark gibt es dazu sogar eine umfassende 3-semestrige Ausbildung, die genau auf dieser Kompetenzentwicklung im Sinne der BNE basiert.

Handlungsfeld 4: Stärkung und Mobilisierung der Jugend
Einführung weiterer BNE-Maßnahmen für Jugendliche

  • In den Maßnahmen für Jugendliche ist es uns wichtig, sie in ihren Kompetenzen zu stärken und sie zum Handeln zu ermutigen. Die Ausbildung von Umwelt(zeichen)-Peers an steirischen Umweltzeichen-Schulen verfolgt seit Projektbeginn im Jahr 2008 dieses Ziel. Um diese Ausbildung nachhaltig sicherzustellen, wurden eigens Umweltzeichen-Peer-TrainerInnen ausgebildet.

Handlungsfeld 5: Förderung nachhaltiger Entwicklung auf lokaler Ebene
Ausweitung der BNE-Programme und -Netzwerke auf der Ebene von Gemeinden und Regionen.

  • Seit Jahren engagiert sich das UBZ in der lokalen und regionalen Förderung von nachhaltigen Strukturen und Entwicklungen.
  • Es ist maßgeblich im ÖKOLOG-Netzwerk Steiermark beteiligt, koordiniert in der Steiermark das Umweltzeichenmanagement für Umweltzeichen-Schulen und -Bildungseinrichtungen und führte seit 2001 zahlreiche erfolgreiche Projekte und Prozessbegleitungen von Schulen in Kooperation mit Gemeinden und Regionen im Sinne der Lokalen Agenda 21 durch. Siehe Referenzen.

Auftraggeber

  • Amt der Steiermärkischen Landesregierung
    Abteilung 15 - Energie, Wohnbau, Technik [Link]
  • Amt der Steiermärkischen Landesregierung
    Abteilung 13 - Umwelt und Raumordnung [Link]
    im Rahmen des Projekts "Umweltbildung Steiermark"

Partner

  • Forum Umweltbildung [Link]
  • Pädagogische Hochschule Steiermark [Link]
  • Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung - BMBWF [Link]
  • Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus - BMNT [Link]

    DöKoT - Das ökologische Talent

    Projektlaufzeit
    seit 2021

    Ziele

    • Vermittlung von Kompetenzen im Sinne einer BNE durch entsprechende Fortbildungsangebote
    • Förderung von Austausch und Perspektivenwechsel durch Angebote für Lehrende, Bildungspersonal und SchülerInnen
    • regionale bis internationale Vernetzung von Schulen
    • Weiterentwicklung und Implementierung von BNE in Schulen
    • Multiplikation und Verbreitung

    Inhalte

    DökoT ist ein Erasmus+ Projekt der steirischen Bildungsdirektion mit ÖKOLOG und über 170 engagierten Schulen, die etwas in Richtung mehr Nachhaltigkeit bewegen möchten. DöKoT steht dabei für „Das ökologische Talent".

    Mit dieser umfassenden Initiative für Bildung für nachhaltige Entwicklung hat sich die Bildungsdirektion Steiermark das Ziel gesetzt, Lehrende und SchülerInnen in Kompetenzen  und Talenten zu unterstützen, die sie für nachhaltiges Handeln brauchen und diese mit einander zu vernetzen. DökoT umfasst Fortbildungsveranstaltungen für Lehrende und weiteres Bildungspersonal, Job-Shadowing in alle Erasmus-Länder, Online-Austausch mit Schulen auf internationaler Ebene sowie ein umfangreiches Begleitprogramm.

    Über den eigenen Tellerrand schauen, ist dabei gefragt, ob in andere Bereiche (zB Vienna Design Week zum Thema nachhaltiges Produktdesign) oder in andere Länder (zB durch Gastunterricht). Durch Kommunikation, Perspektivenwechsel und Voneinander Lernen, und das von regionaler bis internationaler Ebene, kann Neues entstehen.

    Alle Schulen und Lehrenden sind eingeladen, zu partizipieren und das Projekt mitzugestalten und zu erweitern. Initiatorin Maria Pichlbauer hält im Servicereferat EU/Internationalisierung der Bildungsdirektion Steiermark die Fäden zusammen. DöKoT ist auf Anregung des ÖKOLOG-Netzwerkes entstanden, mit dabei ist auch das steirische ÖKOLOG-Regionalteam mit PH, PPH Graz Augustinum und UBZ. Das UBZ als Kooperationspartner bringt sich in die Gestaltung, Weiterentwicklung und Multiplikation des Projektes ein.

    Näheres zu DÖKOT finden Sie hier:
    https://padlet.com/EuropaundBildung/xw42w7xvfs0yz2sk

     

     


    Auftraggeber

    • Amt der Steiermärkischen Landesregierung
      Abteilung 15 - Energie, Wohnbau, Technik [Link]
    • Amt der Steiermärkischen Landesregierung
      Abteilung 13 - Umwelt und Raumordnung [Link]
      im Rahmen des Projekts "Umweltbildung Steiermark"

    Partner

      Nachhaltig Handeln im beruflichen und privaten Alltag

      Lernweg Nachhaltigkeit 2007

      NENA - Netzwerk nachhaltige Lebensstile

      Projektlaufzeit
      2005-2007

      Ziele

      • Initiierung eines Netzwerks mit bestehenden AkteurInnen im Bereich nachhaltiger Lebensstile
      • Nutzen bestehender Initiativen und Programme zu „Nachhaltigkeit und Lebensstil“
      • Sammeln und zur Verfügung stellen von zielgruppenspezifischen Tools und Methoden
      • Austausch von Wissen und Know-how und das Überwinden von Schwachstellen
      • Aufzeigen von Gender-Aspekten in Bezug auf die Auswirkungen von Lebensstilen und die Gestaltung von gendergerechten Angeboten zur Förderung nachhaltiger Lebensstile

      Inhalte
      Hinter dem Namen NENA verbarg sich ein Forschungsprojekt, welches vom Bildungs- und Forschungsministerium im Rahmen des Programms „proVISION“ finanziert wurde. proVISION fördert wissenschaftlich innovative Projekte, die maßgebliche Beiträge zu Methoden, Theorien, Qualitätskriterien und Evaluation inter- und transdisziplinärer Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung leisten.
      Das Forschungsprojekt wurde vom IFZ – Interuniversitäres Forschungszentrum für Technik, Arbeit und Kultur durchgeführt, das UBZ unterstützte die Projektarbeit mit den langjährigen Erfahrungen in der Umweltbildung, insbesondere im schulischen Bereich.

      Nachhaltiger Lebensstil hat viele unterschiedliche Dimensionen wie Bildung, Gesundheit, Freizeit, Ernährung, Konsum, Mobilität, Geschlechtergerechtigkeit u.v.a.m. Bestimmte Lebensstile sind nicht besser oder schlechter als andere, es geht viel mehr darum, schädliche und ungünstige Gewohnheiten in zukunftsverträglichere und produktivere umzustellen. Eine stärktere Verbreitung nachhaltiger Lebensstile soll letztendlich dazu beitragen, gesellschaftliche und umweltrelevante Probleme zu bewältigen.

      Ein Netzwerk wurde initiiert, um die Kooperation von NachhaltigkeitsakteurInnen zu fördern. Ziel des Netzwerkes war die Integration verschiedener Sichtweisen, Erfahrungsaustausch und Bündelung vorhandener Ressourcen, um dadurch weitreichendere Effekte hin zu nachhaltigen Lebens- und Konsumgewohnheiten zu erreichen.

      Ergebnisse
      siehe IFZ-Homepage


      Auftraggeber
      ehem. Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung - BMWF
      im Rahmen der Programmlinie proVISION – Vorsorge für Natur und Gesellschaft [Link]

      Partner
      Interuniversitäres Forschungszentrum für Technik, Arbeit und Kultur - IFZ (Koordination)

      Schul-Initiative-Nachhaltigkeit: Regionale Agenda 21 Schulen

      Projektlaufzeit
      2005-2006

      Ziele

      • SchülerInnen Möglichkeiten für Mitbestimmung und nachhaltiges Handeln bieten und vermitteln
      • Besonderheiten und Chancen der Regionen Almenland und Enns-Grimming-Land sichtbar machen
      • Die regionale Identität im Kontext der Globalisierung stärken
      • Die Pflichtschulen der Region untereinander vernetzen
      • Die Region und Themen der nachhaltigen Regionalentwicklung im Unterricht verankern

        InhalteIm Projektmodul Regionale Agenda 21 Schulen im Rahmen der Schul-Initiative-Nachhaltigkeit leistete das UBZ intensive Prozessbegleitung für Schulen in den Regionen Almenland und Enns-Grimming-Land und bot damit Starthilfe für eine engere Zusammenarbeit der Schulen in der Region untereinander sowie mit regionalen Einrichtungen und Firmen.In Vernetzungsworkshops mit Lehrenden aus allen Schulen wurden Exkursions- und Projektangebote erhoben und Projekte in den Schulen initiiert und unterstützt. Als große gemeinsame Aktion unter Beteiligung von SchülerInnen aller Schulen wurden die Quiz-CD-Roms "Almenland-Quiz" und "Enns-Grimming-Land-Quiz"  partizipativ erstellt.  Gemeinsam mit allen Schulen wurde auch jeweils eine große schulübergreifende Veranstaltung für die gesamte Region geplant und durchgeführt.  Bei einem regionalen Quiz-Bewerb konnten die SchülerInnen ihr Wissen über ihre Heimatregion unter Beweis stellen, ihre eigenen Beiträge präsentieren und spielerisch Neues über Nachhaltigkeit und nachhaltiges Handeln in verschiedenen Bereichen lernen.Wie schon in den Jahren zuvor in den Lokalen Agenda 21 - Schulprojekten wurden die Lehrenden während des gesamten Prozesses darin unterstützt Zusammenhänge für zukunftsfähiges Handeln zu vermitteln sowie die SchülerInnen zu aktivieren, dass diese ihre Lebensumgebung unter die Lupe nehmen, Ideen für eine nachhaltige Zukunft entwickeln und aktiv mitgestalten.

        Beteiligte
        alle Volks-und Hauptschulen im Naturpark Almenland und im Enns-Grimming Land

        Partner

        • Ökologische Landentwicklung Steiermark
        • Almenlandbüro

        Ergebnisse

        • CD Almenland-Quiz
        • CD Enns-Grimming-Land Quiz

        Auftraggeber
        Amt der Steiermärkischen Landesregierung (ehem. FA 19D Abfall- und Stoffflusswirtschaft)

        Schul-Initiative-Nachhaltigkeit: Lokale Agenda 21 in der Schule

        Projektlaufzeit
        2000-2005

        Ziele

        • Kinder und Jugendliche in Schulen von LA 21-Gemeinden in den Partizipationsprozess der Gemeinde miteinbinden und sie ermutigen, sich aktiv an der Gestaltung einer lebenswerten Zukunft zu beteiligen
        • Das Thema Nachhaltigkeit in Schulprojekttagen vermitteln und Zusammenhänge und Auswirkungen von Handlungen für Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft verdeutlichen
        • Die Anliegen der Kinder erheben und anhören und gemeinsam mit den Verantwortlichen aus Schule und Gemeinde nach Möglichkeit unterstützen

        Inhalte
        Bei der UNO-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro 1992 haben auch Gemeinden den Auftrag erhalten, im Rahmen der Lokalen Agenda 21 (LA 21) gemeinsam mit ihren BürgerInnen einen nachhaltigen Weg für die Zukunft ihres Ortes zu erarbeiten. Kinder und Jugendliche in diesen Prozess einzubeziehen ist daher eine Aufgabe einer Umweltbildung, die eine nachhaltige Entwicklung unterstützt. Auch die jungen GemeindebürgerInnen aktiv mitgestalten zu lassen, vorsorgende Maßnahmen für die Zukunft im ökologischen, ökonomischen und sozialen Bereich der Gemeinde zu erarbeiten, ist ein konkretes Beispiel für ganzheitliches, praktisches Lernen.
        Das UBZ betreute dazu in den Schuljahren 2000 bis 2005 Schulen in LA-21 Gemeinden. Die Schulbetreuungen umfassten:

        • Projektbegleitung über ein Schuljahr
        • Projektplanung mit allen Beteiligten - Schulleitung, Lehrende, SchülerInnen, Verantwortliche aus den Gemeinden
        • Projekttage in den Klassen und Unterstützung der Lehrenden mit Materialien
        • Unterstützung bei der Umsetzung von konkreten Vorhaben mit den SchülerInnen: Umgestaltung des Schulumfeldes, des Schulhofs, des Schulgartens, Gestaltung eines Wald-Erlebnis-Wegs, Gestaltung einer Kinder-Gemeinde-Zeitung...
        • Gemeindeerkundungen zum besseren Kennenlernen der Gemeinde
        • Begleitung bei Gemeinderatssitzungen und Gesprächen mit Verantwortlichen
        • Unterstützung bei Dokumentation und Präsentation der Projekte
        • Beratung für interessierte Schulen, Literaturberatung
        • Vermittlung von Fachleuten und Herstellen von Kontakten zu Behörden, Organisationen und Vereinen
        • Lehrerfortbildungen zu Themen im Bereich Nachhaltigkeit

        Bei allen Schulbetreuungen hatten die SchülerInnen Gelegenheit, ihre Lebensumgebung unter die Lupe zu nehmen, Verbesserungsvorschläge einzubringen, an einer lebenswerten Zukunft mitzugestalten, Zusammenhänge von Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft zu erfahren und Beispiele für verantwortungsvolles, nachhaltiges Handeln zu lernen. 
        Die Themen ergaben sich aus den Bedürfnissen und Wünschen der Kinder, den Gegebenheiten in den Schulen und Gemeinden sowie den Themen der LA 21 Entwicklungsprozesse der Gemeinden und umfassten den ökologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereich.

        Beteiligte
        VS Großsteinbach, HS Großsteinbach, VS Zwaring - Pöls, Kinderschule Grashalm, VS Plenzengreith, VS Trieben, HS Trieben, VS St. Lorenzen, VS Kirchberg, VS Schönegg/Pöllau, VS Josef Krainer in Gai, VS Höch/St. Andrä, VS Rechberg/Semriach, VS Gossendorf, HS II RS Feldbach, VS St.Georgen, VS Eichkögl, VS Maria Lankowitz, VS Brunnsee, FS St.Martin Graz, VS Weißenbach bei Liezen


        Auftraggeber
        Amt der Steiermärkischen Landesregierung (ehem. FA 19D Abfall- und Stoffflusswirtschaft)

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        Dipl. Päd. Sabine Baumer

        0043-(0)316-835404-28
        sabine.baumer@ubz-stmk.at
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