Stundenbilder
Auf Wassertiersuche im Bach

UBZ
Kleinstlebewesen im Bach werden gekeschert, bestimmt und ihre Bedeutung für Biodiversität und ökologische Zusammenhänge im Gewässer erkannt.
Inhalt
- Was braucht es zum Keschern von Kleinstlebewesen?
- Wie sieht das Hinterteil einer Eintagsfliegenlarve aus?
- Wie heißen die Tiere, die ich gefunden habe?
Der direkte Kontakt zum Gewässerlebensraum schult den Blick für ökologische Zusammenhänge. Das Arbeiten an einem Bach bietet die Gelegenheit, das Wasser mit allen Sinnen zu spüren, zwischen Pflanzen, Büschen und auch im seichten Wasser auf Entdeckungsreise zu gehen und die Vielfalt der Wasserlebewesen hautnah zu erleben.
Auf den ersten Blick sehen Kleinlebewesen im Wasser sehr ähnlich aus. Manche sind größer, manche runder, einige gleichen eher einem Wurm und andere wiederum haben sechs Beine. Mit einer einfachen Bestimmungshilfe kann man jedoch die häufigsten Tiergruppen gut erkennen und benennen.
Lernziele
- Kleinstlebewesen im Lebensraum Fließgewässer finden, keschern und dokumentieren
- Wassertiere anhand einer einfachen Bestimmungshilfe benennen
- Sich mit den Entwicklungsstadien Ei - Larve - Puppe - Insekt auseinandersetzen
- Verständnis für die Bedeutung von Biodiversität im Ökosystem Bach entwickeln
Zielgruppe: 1. bis 4. Schulstufe
Dauer: 3 Schulstunden (April-Oktober)
Erscheinungsdatum: 3/2024