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Anti-Littering-Challenge

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Achtlos weggeworfene und liegengelassene Abfälle findet man fast überall. Im eigenen Umfeld kannst du auf einem kurzen Spaziergang eine Challenge daraus machen.

Ozeane voller Plastik, brennende Regenwälder, Müllberge … Oft fühlt man sich machtlos, wenn man Bilder von Umweltverschmutzung oder Umweltzerstörung sieht. Was kann man da als Einzelne/r schon ausrichten? Hat mein Handeln überhaupt Bedeutung? Solche Gedanken sind verständlich, allerdings gibt es viel einfache Möglichkeiten, der Umwelt etwas Gutes zu tun. Hier ist eine davon:

Das brauchst du dazu

  • Handschuh, Stecken
  • Sackerl oder Kübel

So gehts

  1. Sammle beim nächsten Spaziergang 5 Dinge auf, die nicht in die Umwelt gehören. Du solltest dazu Handschuhe, einen spitzen Stecken oder eine Müllzange verwenden. Achte aber darauf, dass du dich beim Sammeln nicht an scharfen oder spitzen Gegenständen verletzt!
  2. Bring die gesammelten Abfälle mit dem Sackerl oder Kübel zum nächsten Mülleimer. Wenn es Mülltonnen für eine getrennte Sammlung gibt, trenne die Abfälle gleich richtig.
  3. Ihr könnt eine eigene „Anti-Littering-Challenge“ starten: Wer sammelt die meisten Gegenstände? Wer findet die ungewöhnlichsten Orte, an denen Abfälle liegen? Viel Erfolg bei der Suche!

Hintergrundinformation

Das Wegwerfen oder Liegenlassen von Abfällen in der Natur oder im öffentlichen Raum – ohne die dafür bereitgestellten Abfalleimer zu nutzen – nennt man „Littering“. Das Wort kommt aus dem Englischen und kann mit „Vermüllung“ übersetzt werden. Bei den weggeworfenen Gegenständen handelt es sich oft um Getränkedosen, Flaschen, Verpackungen, Zeitungen, aber auch Zigarettenstummel oder ausgespuckte Kaugummis.

Die Materialien, die in der Natur liegen bleiben, stören nicht nur das Landschaftsbild, sondern können auch für Lebewesen gefährlich werden. So beinhalten zB Zigarettenstummel, die beim Littering einen sehr großen Anteil ausmachen, auch toxische Stoffe wie Blei, Arsen und Cadmium. Die Gifte gelangen in Wasser und Boden und damit wieder zu uns zurück.
Außerdem haben viele der Materialien eine sehr lange Verweildauer in der Umwelt. Zigarettenstummel brauchen 5 Jahre, bis sie sich zersetzt haben, ebenso Kaugummis. Tetra-Paks verbleiben schon 50 Jahre in der Natur, Plastikflaschen 300 Jahre, Aludosen 500 Jahre und Glasflaschen 4000 Jahre!

Jedes Stück Abfall, das aus der Natur wieder entfernt wurde, ist ein Gewinn.

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"Müllangeln" mit Stecken.

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Achtlos weggeworfen.

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In wenigen Minuten gefunden ...

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... und entsorgt.

Auch wir haben die Anti-Littering-Challenge gemacht.
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