Pilze

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Pilze sind überaus interessante Organismen, die in den Stoffkreisläufen der Natur eine wichtige Rolle spielen. Ihr Beitrag ist dabei so bedeutend, dass ohne ihre abbauende und zersetzende Tätigkeit die meisten Lebensgemeinschaften überhaupt nicht bestehen könnten. Pilze zerlegen organische Materie wieder in die Grundbestandteile, tragen somit zur Remineralisierung bei und machen die anfallenden Bausteine anderen Organismen wieder als Nährstoffe verfügbar. Oft gehen sie auch mit den Wurzeln der Bäume eine enge Lebensgemeinschaft, die sogenannte Mykorrhiza ein, ohne deren erfolgreiche Zusammenarbeit ein produktives Wachstum des Waldes nicht möglich wäre. Natürlich gibt es auch Arten, die als Schadpilze weniger gern gesehen werden.

 

Unter den tausenden in Mitteleuropa vorkommenden Pilzarten gibt es viele beliebte Speisepilze. Essbare oder als Würzpilze verwendbare Arten kann man während des ganzen Jahres sammeln, sofern man die Arten sicher unterscheiden kann und ihre Standorte kennt. Nur vergleichsweise wenige Pilzarten sind sehr gefährlich oder lebensbedrohend giftig. Fast all diese Arten sind an bestimmten Merkmalen sicher zu erkennen und zu unterscheiden.

 

Das Thema "Ökologie der Pilze" bietet sich in allen Schulstufen für einen Outdoor-Praxisunterricht an.

Kooperation mit dem Universalmuseum Joanneum

Zu diesem Thema gibt es beim UBZ derzeit kein eigenes Projekt, sehr wohl aber seit Jahren eine Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Heimische Pilze (AHP) am Universalmuseum Joanneum – Botanik (Studienzentrum Naturkunde) in Graz.

Es werden  in unregelmäßigen Abständen Exkursionen, Vortragsabende sowie pilzkundliche Seminare angeboten und Pilz-Ausstellungen organisiert. Nähere Informationen sind den Veranstaltungshinweisen auf der Homepage des Studienzentrums Naturkunde (Universalmuseum Joanneum) zu entnehmen.

Seminarreihe "Ökologie der Pilze"

Projektlaufzeit
1991 bis 2010

Ziele

    • Erweiterung und Förderung der Artenkenntnis und Aufzeigen der Auswirkungen verschiedener Umweltfaktoren auf die Pilzlebewelt
    • Vermittlung von Wissenswertem über Gift- und Heilpilze sowie über die Strahlenbelastung von Pilzen
    • praktischer Umgang mit Pilzen beim Sammeln und in der Küche
    • Umsetzung des Themas im schulischen Unterricht

      Inhalte
      Die Erforschung der Pilzlebewelt ist vielfältig und beschäftigt Biologen, Chemiker, Geografen, Genetiker, Pharmazeuten, Mediziner, Biotechnologen u.v.a. WissenschafterInnen. Als Bioindikatoren zeigen uns Pilze Standortveränderungen an, speichern Schwermetalle und andere Schadstoffe und waren durch Tschernobyl zum Teil stark mit Radioaktivität belastet.

      Die bei Exkursionen in verschiedene Wälder gesammelten Pilze wurden anschließend bei Pilzausstellungen präsentiert und zum Teil zum Verzehr zubereitet. Außerdem wurden die Praxis des Mikroskopierens von Pilzsporen gezeigt und verschiedene Praxistipps für die Umsetzung im schulischen Unterricht präsentiert.

       

      Beteiligte

      Bei insgesamt 20 meist mehrtägigen Exkursionsseminaren in der Steiermark, im Burgenland und in Niederösterreich konnten mehr als 300 TeilnehmerInnen (hauptsächlich LehrerInnen) betreut werden.


      Auftraggeber
      Amt der Steiermärkischen Landesregierung
      (im Laufe der Jahre verschiedene Abteilungen)

      Partner
      Universalmuseum Joanneum
      (Studienzentrum Naturkunde Botanik & Mykologie) [Link]

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      Dr. Uwe Kozina

      0043-(0)316-835404
      0043-(0)699-10033067
      uwe.kozina@ubz-stmk.at
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      Zum Thema Pilze bieten wir Ihnen diverse Downloads zur Verwendung im Unterricht.