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Klima

AllgemeinesProjekteReferenzen

Das komplexe Thema Klima mit seiner globalen Komponente des Klimawandels und des Klimaschutzes eignet sich besonders für die Behandlung im Unterricht, da sich in allen Schulstufen Lehrplanbezüge herstellen lassen und fächerübergreifend gearbeitet werden kann. Darüber hinaus lassen sich schnell persönliche Bezüge zur Problematik herstellen.

Seit dem Jahr 2008 liegt deshalb eine Schwerpunktsetzung des UBZ auf den Themen Klima und Klimaschutz. Im Lauf der vergangenen Jahre wurden dazu zahlreiche Methoden und Materialien für alle Schultypen und Schulstufen entwickelt. Auftraggeber dazu war von Beginn an das Amt der Steiermärkischen Landesregierung.

In erster Linie ist das UBZ hierbei mit Aktionstagen und Workshops in Schulen unterwegs und bietet diese steiermarkweit an. Darüber hinaus findet das Thema breiten Raum in diversen Fortbildungveranstaltungen für Lehrende.
Da der Bereich "Klima" stark mit den Themen Ökologischer Fußabdruck, Energie, Mobilität, Wasser usw. verknüpft ist, gibt es hier auch thematische Bezüge zu anderen UBZ Projekten.

Aufgrund der großen Palette an Inhalten, die in dieses Thema passen, betreibt das UBZ eine eigene Website, die sich speziell dem Klima und dem Klimaschutz widmet (www.klimafit.at).

Das Klimaprojekt bzw. Module daraus wurden mehrfach mit Preisen ausgezeichnet.

Ich tu´s - Klima- und Energietage in Schulen

Projektlaufzeit seit 2011

Ziele

  • Kennen lernen der Grundbegriffe und globalen Systemabläufe, die zum Klimawandel führen.
  • Spielerisches und experimentelles Aufarbeiten des Themas Klima.
  • Fächerübergreifende Integration des Themas Klimaschutz in den Unterricht.
  • Projektion der Problematik auf die Steiermark.
  • Erarbeiten der klimaabhängigen bzw. klimagesteuerten Prozesse in der Steiermark und der möglichen Folgen auf Natur-, Lebens- und Wirtschaftsräume.
  • Handlungsmöglichkeiten im eigenen Wirkungsbereich der SchülerInnen aufzeigen und sie motivieren, ihren täglichen Alltag in der Familie und in der Schule klimafreundlich zu gestalten.
  • LehrerInnenweiterbildung im Bereich „Klimaschutz” durch Bereitstellen von Unterrichtsmaterialien und Seminaren.

Inhalte
Seit dem Schuljahr 2011/12 führt das UBZ im Rahmen der Klimaschutz-Initiative Ich tu´s Aktionstage und Workshops in allen Schultypen der Steiermark durch. Das Thema „Klimawandel und Klimaschutz“ wird darin aus steirischer Sicht für den Unterricht aufgearbeitet.
Die komplexe Problematik wird von der globalen Dimension auf den eigenen Lebensraum projiziert, um das Betroffensein des direkten Umfeldes der SchülerInnen zu verdeutlichen. Dabei wird den SchülerInnen Wissen rund um Klima und Treibhauseffekt vermittelt und Klimaschutzmaßnahmen für die Schule und den privaten Alltag werden gemeinsam erarbeitet. Mögliche Inhalte, die von den Schulen gewählt werden können:

  • Grundlagen: Was ist Klima?
  • Treibhauseffekt und Klimaschwankungen
  • Einfluss des Menschen auf das Klima (Konsum, Wirtschaft, Politik,...)
  • Folgen des Klimawandels weltweit
  • Folgen des Klimawandels in der Steiermark
  • Handlungsstrategien zur Senkung des Treibhausgas-Ausstoßes (Themen Energie, Mobilität, Konsum)

Die Aktionstage in den Schulen werden von einem gut ausgebildeten Team aus unterschiedlichen Fachrichtungen (Klima-Coaches) durchgeführt. >> Das Projektteam

Beteiligte
Seit Projektstart wurden 716 Klassen mit über 14.000 SchülerInnen steiermarkweit direkt betreut (siehe Karte unten). Ca. 250 Lehrende wurden bei Seminaren und Workshops zu den Inhalten des Projekts darüber hinaus ausgebildet:

  • 85 Klassen im Schuljahr 2011/12
  • 96 Klassen im Schuljahr 2012/13
  • 90 Klassen im Schuljahr 2013/14
  • 160 Klassen im Schuljahr 2014/15
  • 170 Klassen im Schuljahr 2015/16
  • 116 Klassen im Schuljahr 2016/17

>> Karte der bisherigen Projektschulen

 

INFORMATIONEN und DETAILS zur Bewerbung um einen Klima-Projekttag für das Schuljahr 2017/18 (PDF, 700 kB)


Auftraggeber
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Abteilung 15 - Energie, Wohnbau, Technik
Fachabteilung Energie und Wohnbau
Referat Energietechnik und Klimaschutz
Klimaschutzkoordinatorin [Link]
Klimaschutz-Initiative "Ich tu´s"

 

 

Klimaschutz im Museum

Projektlaufzeit
seit 2013

Ziele

  • Besuch der Mineraliensammlung im Naturkundemuseum
  • Workshops mit Schulklassen im Rahmen eines Stationenbetriebs
  • Grundlagen zum Thema durch Forschen und Experimentieren festigen
  • Vorteile der erneuerbaren Energieträger kennenlernen

Inhalte
Nach einer Führung durch die Mineraliensammlung der Dauerausstellung des Naturkundemuseums wird einen Stock tiefer im Labor in Form eines Stationenbetriebes umfangreich zum Thema Energie geforscht, gemessen und experimentiert. Dafür stehen zahlreiche technische und methodisch-didaktische Praxismaterialien des Energie-Praxiskoffers zu Verfügung. Betreut wird der gesamte Workshop von MitarbeiterInnen des UBZ.

Beteiligte
Schulklassen von der 5. bis 8. Schulstufe

Information, Anmeldung


Auftraggeber
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Abteilung 15 - Energie, Wohnbau, Technik [Link]
im Rahmen des Projekts "Umweltbildung Steiermark"

Partner
Naturkundemuseum Joanneumsviertel [Link]

KlimaFit

Projektlaufzeit
seit 2008

Ziele

  • Unterstützung des Bildungsteiles der Klimaschutz-Initiative „Ich tu´s" durch Zurverfügungstellung von Unterrichts- und Projektmaterialien im Kontext zum Klimaschutzplan Steiermark.
  • Betreuung einer eigenen Klima-Website
  • Durchführung gemeinsamer Veranstaltungen mit Partnern
  • Bereitstellen von klimarelevanten Inhalten für Projekt Schulatlas Steiermark

Inhalte
Aufgrund der breiten Themenpalette, die in den Bereich Klima und Klimaschutz fällt, betreut das UBZ eine eigene Website zu diesem Thema. Unter www.klimafit.at finden sich zahlreiche Informationen und Unterrichtsmaterialien rund ums Klima.

Eine Schwerpunktsetzung liegt hierbei auf Bezügen zur Steiermark, um z.B. regionale und globale Klimawandelfolgen gegenüberstellen zu können.

Die Website basiert in ihrem Aufbau auf den drei KlimaFit-Zeitschriften, die für Volksschule, Neue Mittelschule und Oberstufe erschienen sind. Da diese bereits vergriffen sind, kann man sie auf der dortigen Website noch als PDF herunterladen.

Darüber hinaus finden Sie bei den dortigen Downloads zahlreiche Unterlagen, mit denen Sie Ihr Klimaprojekt begleiten können:

  • Anleitungen zum Forschen und Experimentieren
  • Bau- und Bastelanleitungen
  • Spiele und Rätsel
  • Arbeitsblätter, Arbeitshefte und Karteikarten
  • Literatur-Tipps
  • u.v.m.

Beteiligte
Bei der Erstellung der KlimaFit-Zeitschriften wurden SchülerInnen mit eingebunden, um einzelne Beiträge mitzugestalten.


Auftraggeber
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Abteilung 15 - Energie, Wohnbau, Technik [Link]
im Rahmen des Projekts "Umweltbildung Steiermark"

Kooperation mit dem Klimabündnis-Projekt 50/50

Projektlaufzeit
2014-2016

Ziele

  • Schaffen eines bewussten Umgangs mit Energie (Strom, Wärme, Wasser etc.)
  • Verstehen der Zusammenhänge zwischen Energiesparen und Klimaschutz
  • Herbeiführen von nachhaltigen Verhaltensänderungen bei den Teilnehmenden
  • Finanzielle Einsparung für Schulträger

Inhalte
50/50 - Energiesparen an Schulen ist ein Energiesparprojekt des Klimabündnis Steiermark. Hauptziel des vom Land Steiermark unterstützten Projektes ist es, im Laufe eines Schuljahres den Energieverbrauch der Schule durch Verhaltensänderungen zu senken. 50/50 bedeutet, dass die Schule 50% der von ihr eingesparten Energiekosten erhält, während die anderen 50% der eingesparten Energiekosten beim Schulträger verbleiben. Es gewinnen beide Seiten: die Schule hat einen Anreiz zum Energiesparen, indem sie mehr Geld für eigene Aktivitäten hat, der Schulträger hat geringere Energiekosten. Darüber hinaus profitieren auch die Umwelt und das Klima von Energieeinsparungen, da so auch die CO2-Emissionen verringert werden.
Durch Verhaltensänderungen bei den NutzerInnen soll eine Energieeinsparung erreicht werden. Im Laufe eines Jahres wird der Energieverbrauch an der Schule erhoben und versucht, durch Verhaltensänderungen aller Beteiligten den Energieverbrauch zu senken. Die SchülerInnen sollen ein Bewusstsein in Energiefragen entwickeln und so über den Rahmen des Projekts hinaus für eine größere Nachhaltigkeit wirken, da sie ihre Erkenntnisse aus dem 50/50-Projekt mit nach Hause nehmen.
Umfangreiche investive Maßnahmen zur Instandsetzung oder Modernisierung sind nicht der Hauptinhalt von 50/50-Energiesparmaßnahmen. Innerhalb des 50/50 Projekts können jedoch wertvolle Hinweise für Instandsetzungsmaßnahmen und Modernisierungsvorschläge erarbeitet werden.

Die teilnehmenden Schulen erhalten während des gesamten Projektes eine Prozessbegleitung durch das Klimabündnis. 6 Betreuungstage finden direkt an den Schulen statt, wobei 4 Tage von Klimabündnis Steiermark und 2 Tage von externen Partnern durchgeführt werden. Das UBZ übernimmt dabei pro teilnehmender Klasse einen Tag, an dem der Zusammenhang zwischen Energiesparen und Klimaschutz besprochen und grundlegendes Verständnis von Treibhauseffekt, Treibhausgasen und Energieerzeugung erarbeitet werden.

Beteiligte
Schuljahr 2014/15:
VS Gersdorf a. d. Feistritz, VS I Weiz, VS Dr. Schärf Kapfenberg, VS Dr. Jonas, Kapfenberg, VS Eisbach Rein, VS Schladming, NMS Haus, NMS Fürstenfeld, Volksschule Leibnitz-Linden, NMS Knittelfeld Lindenallee, NMS Zeltweg, NMS Thörl, NMS St. Peter am Ottersbach, NMS Bärnbach
Euronet 50/50 Max: VS Weizberg, Gerlitz HS Hartberg, Neue Sportmittelschule Weiz
Schuljahr 2015/16:
VS Graz Gösting, VS Pirka, VS St. Martin im Sulmtal, VS Hatzendorf, VS Admont, VS Dr. Th. Körner Straße, VS Niklasdorf, VS St. Georgen, VS Heiligenkreuz am Waasen, NMS Fehring, NMS St. Anna, NMS Straden, NMS Laßnitzhöhe

Auftraggeber
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Abteilung 15 - Energie, Wohnbau, Technik
Fachabteilung Energie und Wohnbau
Referat Energietechnik und Klimaschutz
Klimaschutzkoordinatorin
Klimaschutz-Initiative "Ich tu´s"

Partner
Klimabündnis Steiermark [Link]

Klimaworkshops im Vorfeld der 1. Steirischen Kinder-Klima-Konferenz

Projektlaufzeit
November 2015 bis Juni 2016

Ziele

  • Kooperation mit dem Kinderbüro (Standort Graz - Organisator der 1. Steirischen Kinder-Klima-Konferenz)
  • Abhalten von Workshops in Volksschulen im Vorfeld der Konferenz
  • Erarbeitung und Ausarbeitung von Kinderideen zum Thema Klimaschutz
  • Einfließen dieser Ideen in die Klima-Energie-Strategie des Landes Steiermark

Inhalte
Das Kinderbüro veranstaltete am 13. Juni 2016 die 1. Steirische Kinder-Klima-Konferenz in Graz. Dabei nahmen aus den sieben steirischen Bildungsregionen je drei Volksschulklassen teil. Als Kooperationspartner hat das UBZ im Vorfeld der Konferenz in den 21 Klassen je zwei Projektvormittage bzw. Workshops zum Thema Klimaschutz durchgeführt.
Im Rahmen des ersten Workshops wurde das Wissen rund um Klima, Klimawandel und Klimaschutz aufgefrischt bzw. ergänzt. Beim zweiten Workshop wurden Ideen und Wünsche der Kinder für eine klimafreundliche und energieeffiziente Zukunft der Steiermark ausgearbeitet und in Form einer Bezirkskarte aus Holz handwerklich ausgestaltet. Diese Bezirke wurden bei der Konferenz zu einem bunten Steiermark-Puzzle zusammengefügt. Ergebnisse der Workshops flossen auch in eine Petition ein und werden in die Klima-Energie-Strategie des Landes Steiermark Beachtung finden. Außerdem wurde vom Kinderbüro ein Kinder-Klima-Atlas publiziert, in dem die Ergebnisse der Workshops zu finden sind. Ein PDF davon als Download finden Sie hier (PDF, 46 MB).

Beteiligte
VS Pruggern, VS Stainach, VS Unterburg, VS Pogier Parschlug, VS Dr. Jonas Kapfenberg, VS Allerheiligen im Mürztal, VS Seckau, VS Judenburg Lindfeld, VS Krakau, VS Sonnhofen, VS Flattendorf, VS Weiz, VS Unterpremstätten, VS Lieboch, VS Graden, VS Bad Gleichenberg, VS Feldbach II, VS Mettersdorf, VS Kloster, VS Gamlitz, VS Kitzeck i. S.


Auftraggeber
Kinderbüro – Die Lobby für Menschen bis 14 [Link]

Partner
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Abteilung 15 - Energie, Wohnbau, Technik
Fachabteilung Energie und Wohnbau
Referat Energietechnik und Klimaschutz
Klimaschutzkoordinatorin [Link]
Klimaschutz-Initiative "Ich tu´s" [Link]

Pilotprojekt in der Oberstufe

Projektlaufzeit
Schuljahr 2010/2011

Ziele

  • Bildung bzw. Förderung eines Bewusstseins für den uns umgebenden Naturraum- und Wirtschaftsraum und den verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt.
  • Förderung komplexer, vernetzter Denkweisen durch Erklärung der Zusammenhänge zwischen Prozessen in der Natur und dem wirtschaftenden Menschen.
  • Bewusstmachung der eigene Verantwortlichkeit für Ressourcenschonung und nachhaltiges Handeln.
  • Erlernen von Fähigkeiten, die zu einer Einsparung von Energie und Treibhausgasen beitragen und in der eigenen Lebenswelt auch tatsächlich umsetzbar sind. Dabei wird v.a. auf den Bereich „Klimastil“ des Klimaschutzplans Steiermark eingegangen.

Inhalte
Das Thema „Klima und Klimawandel“ ist ein äußerst komplexes, dessen Verständnis durch Vorkenntnisse in Physik, Biologie, Geographie, Wirtschaft und anderen Bereichen begünstigt wird.
Aus diesem Grund ist die Behandlung dieses aktuellen Themenzirkels für die Oberstufe ideal geeignet. Außerdem stehen OberstufenschülerInnen kurz vor der Volljährigkeit mit all ihren Möglichkeiten (z.B. Führerschein, Reisen, Konsum) aber auch Verantwortlichkeiten (Vorbildfunktion für nachkommende Generationen, verantwortungsbewusstes Handeln in allen Lebensbereichen,...).

Das Projekt startete mit einer sachlichen Aufarbeitung von Fachinformationen zu unterschiedlichen Themenkomplexen: Einfluss des Menschen auf das Klima, Folgen des Klimawandels (Niederschläge, Temperaturen, Lebensräume, (Land)wirtschaft, Naturgefahren, Energiebedarf usw.
Zweiter Schwerpunkt war dann die Erarbeitung von Handlungsstrategien zur Senkung des Treibhausgas-Ausstoßes. Dabei wurde u.a. das eigene Schulhaus auf Energie-Einsparungspotentiale hin untersucht.
Die Themen wurden durch handlungsorientiertes Arbeiten (Versuche, Experimente, Messungen) vermittelt. Diese wurden so konzipiert, dass sie jederzeit auch durch die SchülerInnen und LehrerInnen alleine reproduziert werden können.

Beteiligte
Bei der Auswahl der sieben Projektschulen wurde auf eine möglichst große regionale Streuung bzw. Einbeziehung möglichst aller Oberstufen-Schultypen geachtet:

  • Skihandelsschule und HAK-Maturalehrgang Schladming
  • BAKIP Liezen
  • HBLA-Murau
  • Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft HAIDEGG
  • Modellschule Graz (AHS mit Schwerpunkt Bildnerische Erziehung)
  • HLW Schrödinger
  • Landesberufsschule Voitsberg  

Auftraggeber
damalige Fachabteilung 17A - Energiewirtschaft und allgemeine technische Angelegenheiten des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung
(heute: Abteilung 15 - Klimaschutzkoordinatorin [Link])

Mitarbeit an einem Permafrost Tool-Kit

Projektlaufzeit
2010 bis 2011

Ziele

    • Bereitstellen eines einfachen, aber wissenschaftlich korrekten Informationsmaterials über Permafrost und seine Wirkungen auf die natürliche und vom Menschen gestaltete Umwelt
    • Legen des Augenmerks auf die Wirkungen des Klimawandels auf Permafrost
    • Verstehen von Naturprozessen und Erwerben von Umweltkompetenzen
    • Einen exemplarischen Einblick in (angewandte) Naturwissenschaften bekommen
    • Wichtigkeit nachhaltiger Entwicklungsprozesse für die gesamten Alpen im Sinne der Alpenkonvention verstehen

      Inhalte
      Als Permafrost werden Festgestein und Lockermaterialien bezeichnet, die für einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren eine Temperatur von 0°C oder weniger aufweisen.
      Es handelt sich also um ein thermisches Phänomen, dessen Existenz an kalte Umgebungen gebunden. In unseren Breitengraden sind das Regionen im Hochgebirge.
      Permafrost ist zwar an der Geländeoberfläche nicht direkt sichtbar, aber man kann seine Existenz mit Methoden der Erkundung des Untergrundes feststellen.

      Da das Phänomen einen direkten Bezug zum Thema Klimawandel hat, ist es im Gebirsland Österreich durchaus brisant. Ganzjähriges Eis im Untergrund stabilisiert nämlich oft Hänge und Gipfel wie Zement und ein Auftauen aufgrund einer sich erwärmenden Atmosphäre kann zu Felssturzereignissen führen. Die Verwendung mobiler Medien hat in den letzten Jahren zur Dokumentation zahlreicher solcher Felssturzereignisse in den Alpen beigetragen, bei denen das Abschmelzen von Permafrost offenbar zumindest mitbeteiligt war. Vier Beispiele:

      Das Institut für Geographie und Raumforschung der Karl-Franzens-Universität Graz hat im Rahmen des von der EU über das Interreg-Alpenraum-Programm „Alpine Space“ (2007-2013) geförderte internationale Projekt PermaNET („Permafrost Long-term Monitoring Network“) dazu ein Lernmodul zu Permafrost entwickelt, um das Wissen über Permafrost auch in Schulen zu verbreiten.

      Die erarbeiteten Materialien ermöglichen eigenverantwortliches und entdeckendes Lernen und wurden zu einem “Permafrost Educational Toolkit“ zusammengefasst.
      Das UBZ hat hierzu diverse Materialien und Stationen aus seinem Klimaprojekt beigesteuert, um ein umfangreiches Angebot (zB Experimente) für Schulen zu erhalten.

      Ergebnisse
      Das Paket steht auf der Projekt-Homepage als Download (wahlweise auf Deutsch oder Englisch) zur Verfügung.
      Die Frage, ob das Thema Permafrost überhaupt ein sinnvolles für den GW-Unterricht ist, wurde von den Kooperationspartnern von Universität Graz und UBZ in einem Artikel der Zeitschrift GW-Unterricht behandelt:
      >> Artikel in GW-Unterricht 138 (2/2015) [PDF; 1,4 MB]


      Auftraggeber
      Amt der Steiermärkischen Landesregierung
      Abteilung 15 -Energie, Wohnbau, Technik
      Fachabteilung Energie und Wohnbau
      Referat Technik und Strategie
      Klimaschutzkoordinatorin [Link]
      im Rahmen der Entwicklung von Unterrichtsmaterialien

      Partner

      • Institut für Geographie und Raumforschung (Uni Graz)
      • Regionales Fachdidaktikzentrum für Geographie und Wirtschaftskunde in Graz (Uni Graz)

         

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      Mag. Michael Krobath

      0043-(0)316-835404-2
      michael.krobath@ubz-stmk.at
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      Mag. Tanja Findenig
      Klimaschutz im Museum

      0043-(0)316-835404
      tanja.findenig@ubz-stmk.at
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