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Energie / Strahlung

AllgemeinProjekteReferenzen

Energie geht uns alle an. Dass dieses umfangreiche und vielfältige Thema nahezu in allen Bereichen unseres täglichen Lebens eine wichtige Rolle spielt, ist man sich häufig zu wenig bewusst. Wie viel Energie verbraucht ein Mensch? Wie kann man Energie sparen? Woher kommt die Energie, um unsere Häuser und Wohnungen zu heizen? Wie schaut die Energieversorgung in der Zukunft aus?

Da dieses Thema zweifelsohne immer wichtiger in unserer Gesellschaft wird, hat es sich das UBZ zur Aufgabe gemacht, SchülerInnen aller Altersstufen in Form von Workshops für diesen Themenbereich zu sensibilisieren und LehrerInnen im Rahmen von Seminaren mit Unterrichtsmaterialien und Praxisinformationen zu versorgen. Aus einem umfangreichen Angebot können Themen mit unterschiedlichen Schwerpunkten ausgewählt werden.

Auch Strahlung ist eine Energieform - wir unterscheiden "Ionisierende Strahlung" (wie Röntgenstrahlen, “Atomstrahlung“ nach Reaktorunfällen) sowie "Nicht ionisierende Strahlung" (wie Mikrowellen, Mobilfunk, Laser und Solarien). Der Begriff Strahlenschutz umfasst alle Maßnahmen, um Menschen und Umwelt von schädlichen Strahlungsauswirkungen zu schützen. Somit ist diesem Thema auch im Bildungsbereich Aufmerksamkeit zu schenken, aber nicht nur nach Katastrophen wie Tschernobyl oder Fukushima. Das UBZ war und ist daher in diesem Bereich aktiv.

Energie ... sparen

Projektlaufzeit
seit 2011

Ziele

  • Fächerübergreifende Integration des Themas „Energie“ in den Unterricht
  • Praxisorientierte Auseinandersetzung mit den Teilbereichen Strom, Licht und Wärme
  • Aufzeigen von Handlungsmöglichkeiten im Bereich des Energiesparens im Wirkungsbereich von SchülerInnen und Lehrpersonen
  • Bereitstellen von Praxismaterialien (Arbeiten mit dem Energie-Praxiskoffer)

Inhalte
Die „Energiestrategie 2025“ bildet die Grundlage für die Energiepolitik des Landes Steiermark. Ziel ist es, unter Berücksichtigung sozialpolitischer und wirtschaftlicher Aspekte den Energieeinsatz bestmöglich zu reduzieren und den Restbedarf mit einem möglichst hohen Anteil an erneuerbaren Energieträgern zu decken.
Unsere Aufgabe ist es, das Wissen rund ums Thema sowie mögliche Einsparungspotentiale SchülerInnen aller Altersstufen in Form von Workshops näher zu bringen. Das erworbene Wissen soll über die SchülerInnen in die Familien und Haushalte getragen und in der eigenen Schule genutzt werden. Ist es im Bereich der Heizungs-Energie für Kinder und Jugendliche schwierig, selbst Handlungen zu setzen, so können sie beim Stromsparen sehr wohl einen aktiven Beitrag leisten.

Bei einem Aktionstag "Energie" werden im Rahmen eines Stationenbetriebes Grundlagen zum Thema erarbeitet, Energieverbräuche und Einsparungspotentiale ermittelt sowie unterschiedliche Messgeräte ausprobiert. Auf Wunsch ist auc eine spezielle Schwerpunktsetzung möglich.

Ein Aktionstag dauert vier Unterrichtseinheiten und kostet pro SchülerIn vier Euro.

Sie haben die Möglichkeit, sich per e-mail an tanja.findenig@ubz-stmk.at zu einem Aktionstag anzumelden.

Beteiligte
Schulen aller Schulstufen
LehrerInnen sowie Lehramts-Studierende


Auftraggeber
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Abteilung 15 - Energie, Wohnbau, Technik [Link]
im Rahmen des Projekts "Umweltbildung Steiermark"

Energie-Praxiskoffer

Projektlaufzeit
seit 2010

Ziele

  • Spielerisches und experimentelles Aufarbeiten des Themas „Energie“
  • Fächerübergreifende Integration in den Unterricht durch Bereit­stellung von Praxismaterialien
  • Aufzeigen von Handlungsmöglichkeiten im eigenen Wirkungsbereich der SchülerInnen

Inhalte
Österreich ist gemäß dem im Dezember 2008 verabschiedeten Energie- und Klimapaket der Europäischen Union dazu verpflichtet, den Anteil erneuerbarer Energieträger am Energieverbrauch zu erhöhen und gleichzeitig seine Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Die Voraussetzungen zur Erreichung dieser strategischen Ziele geht einher mit der Information und Einbindung der Bevölkerung.
Ein wesentliches Thema des Klimaschutzes ist daher das Energiesparen in den Bereichen Strom und Wärme. Der vom UBZ entwickelte und in den letzten Jahren aktualisierte Energie-Praxiskoffer bietet ein Fülle an einfachen Messgeräten, Praxismaterialien für Demonstrationen und einfache Versuche sowie Unterrichtstipps für einen Stationenbetrieb.
In der Steiermark wird der Energie-Praxiskoffer kostenlos an interessierte Schulen verliehen, außerdem für die UBZ-Seminare verwendet.

>> Inhaltsübersicht des Koffers (PDF; 164 KB)

>> Praxismappe zum Koffer (PDF; 2,3 MB)

Einzelne technische Geräte (Luxmeter, Energiemessgeräte, Infrarot-Thermometer) für den gezielten Einsatz in der Schule können auch gesondert kostenlos entlehnt werden >> Messgeräte.

Ergebnisse
Im Auftrag des BMBF wurde der Energie-Praxiskoffer laufend weiterentwickelt und liegt seit dem Jahr 2015 bereits in der 5. Auflage vor. Rund 25 Exemplare wurden in den letzten Jahren durch das UBZ an Pädagogische Hochschulen und andere Bildungseinrichtungen in ganz Österreich versandt und dienen dort zur LehrerInnenaus- und –weiterbildung.

Außerdem wurde der Energie-Praxiskoffer von der Leaderregion Holzwelt Murau mehrfach nachgebaut und den Schulen der Region zur Verfügung gestellt.


Auftraggeber

  • Amt der Steiermärkischen Landesregierung
    Abteilung 15 - Energie, Wohnbau, Technik [Link]
    im Rahmen des Projekts "Umweltbildung Steiermark"
  • Bundesministerium für Bildung und Frauen [Link]

Partner

  • E-Werk Gösting V. Franz (beim Pilotprojekt)
  • Bildungsförderungsfonds für Gesundheit und Nachhaltige Entwicklung (2. Auflage)

Energieausweis-Praxiskoffer

Projektlaufzeit
seit 2014


Ziele

  • Das Thema „Energieausweis“ in die Schule bringen
  • Vermittlung von Basiswissen rund um Wärmedämmung und Heizung
  • Interesse wecken und Vorbehalte gegenüber technischen Details abbauen

Inhalte
Der Energieausweis ist in aller Munde, doch so richtig kennt sich dabei kaum wer aus! Um auch im Unterricht auf dieses Thema eingehen zu können, wird durch das UBZ im Auftrag des Landes Steiermark der neue "Energieausweis-Praxiskoffer" entwickelt. Er bietet in Form eines Stationen-Betriebes eine Vielzahl an Möglichkeiten, Kennzahlen und Fachbegriffe sowie wichtige energierelevante Komponenten rund um die Themen Wohnen, Bauen, Strom und Wärme kennen zu lernen. Eine Mappe mit Basiswissen und Anleitungen für die praktische Umsetzung dient zur Vorbereitung. Die Koffermaterialien sind so gestaltet, dass sie von Schulen nachgebaut werden können, auch die Messgeräte sind günstig online erwerbbar.
Der Praxiskoffer wird kostenfrei an steirische Schulen verliehen (Materialien & Service). Dadurch soll Lehrenden die Möglichkeit geboten werden, auf einfache Weise Schulstunden zum Thema "Energieausweis" zu gestalten.

>> Inhaltsübersicht des Koffers (PDF; 100 KB)

>> Praxismappe zum Koffer (PDF; 4,4 MB)

Einzelne technische Geräte (Temperatur/Feuchte/CO2-Messgeräte, Digitales Innen-/Außen-Thermo-/Hygrometer) für den gezielten Einsatz in der Schule können auch gesondert kostenlos entlehnt werden >> Messgeräte.


Auftraggeber
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Abteilung 15 - Energie, Wohnbau, Technik [Link]
im Rahmen des Projekts "Umweltbildung Steiermark"

Green IT-Peer Ausbildung

Projektlaufzeit
2013 - 2016

Ziele

  • Erforschung der IT-Nutzungspraktiken junger Menschen (16-20 Jahre)
  • Entwicklung von neuen Zugängen und Methoden zur Reduktion des Energieverbrauchs im IT-Bereich
  • Training von SchülerInnen zu Green IT-Peers
  • Multiplikatorentätigkeit und Weitervermittlung der gelernten Inhalte durch die Green IT-Peers

Inhalte
Für junge Menschen ist die Nutzung der virtuellen Produkte und Dienstleistungen zur Selbstverständlichkeit geworden und sie beherrschen den Umgang bestens. Was ihnen jedoch oft fehlt, ist das Wissen und Bewusstsein über die Auswirkungen grenzenloser IT-Nutzung auf den Energieverbrauch, die Umwelt und das Sozialverhalten. In dem Projekt "UseITsmartly" (Environmental peer-to-peer education for youths with focus on smart use of Information and Communication Technologies) setzte sich ein Team aus fünf Partnerländern mit dem Thema auseinander, auf welchem Weg IT energiesparend genutzt bzw. das Bewusstsein bei jungen Menschen dafür gestärkt werden kann. Letztendlich hat das Projekt auch zu einer Änderung des Konsumverhaltens der beteiligten jungen Menschen beigetragen. Jugendliche wurden von Beginn des Projekts an eingebunden und entwickelten in Fokusgruppen und Kreativitätsworkshops innovative Lösungen für eine jugendgerechte "smarte" Nutzung von IT. In weiterer Folge wurden in allen Partnerländern interessierte Jugendliche zu sogenannten "Green IT-Peers" ausgebildet. In Österreich fanden dazu fanden 2 Trainings in Bruck/Mur (10. - 12. Februar 2015, 21. - 23. April 2015) in Zusammenarbeit mit der Firma Compuritas statt. Die 30 ausgebildeten Green IT-Peers informierten insgesamt 16.840 Jugendliche, Familien und LehrerInnen über die Möglichkeiten des Energiesparens bei der Nutzung von Smartphone, Internet & Co...   Für ihr Engagement wurden die Green IT-Peers vom Land Steiermark und dem UBZ mit einer Urkunde ausgezeichnet.

Beteiligte
HLW Sozialmanagement Graz, HAK Liezen, HBLFA Raumberg-Gumpenstein, BHAK und BHAS Fürstenfeld, HLW Schrödinger Graz, HLW Leoben, HLW Krieglach, HLFS Forstwirtschaft Bruck/Mur, BHAK und BHAS Wien 10, HBLA Pitzelsstätten, HTL Kaindorf/Sulm, HBLA Sitzenberg

Ergebnisse
Insgesamt wurden in Österreich 30 SchülerInnen zu Green IT-Peers ausgezeichnet. Über ppt.-Präsentationen und Workshops wurden direkt 4210 weitere SchülerInnen erreicht. Berücksichtigt man die vielen Einzelgespräche mit Familien und LehrerInnen dann wurden insgesamt 16.840 Personen angesprochen. Die Ergebnisse aus der Peer-Arbeit in allen Partnerländern wurden in einer anschaulichen Broschüre zusammengefasst, die nicht nur online erhältlich, sondern auf Anfrage gerne als gedrucktes Exemplar zugeschickt werden kann.

Leitfaden "Green-IT-Peer"_deutsch (PDF; 3,2 MB)
Guidelines "Green IT-Peer"_english (PDF; 3,2 MB)

Projektwebsite: www.useitsmartly.com


Auftraggeber

  • Europäische Kommission, Intelligent Energy Europa [Link]
  • Amt der Steiermärkischen Landesregierung
    Abteilung 15 - Energie, Wohnbau, Technik [Link]
    im Rahmen des Projekts "Umweltbildung Steiermark"

Partner

  • Firma Compuritas [Link]
  • Bergische Universität Wuppertal, Deutschland (Koordination)
  • Interuniversitäres Forschungszentrum für Technik, Arbeit und Kultur, Österreich 
  • Danish Building Research Institute, Dänemark
  • Radboud Universiteit Nijmegen, Niederlande
  • Dune Works B.V., Niederlande
  • Smart Homes, Niederlande
  • Norwegian University of Science and Technology, Norwegen
  • Lokalernergi, Dänemark

Green Village - Kooperation mit der HTL-BULME Graz

Projektlaufzeit
seit 2014

Ziele

  • Präsentation von umweltfreundlichen Energieträgern auf kleinstem Raum
  • anwendungsorientierte Ausbildung von SchülerInnen
  • Bekanntmachung des Green Village durch Workshops, Exkursionen und Seminare
  • Förderung des Energie-Bewusstseis bei SchülerInnen und Lehrpersonen

Inhalte
Eine nachhaltige und umweltschonende Energieversorgung, weg von Kohle, Öl, Kernenergie ist die Vision - heute ist die Technik so weit fortgeschritten, dass Photovoltaik, Windkraft und Biomasse als umweltfreundliche Energieträger nutzbar sind. Zur Fortsetzung dieses Trends werden nun weltweit gut ausgebildete Fachkräfte gesucht.
Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden ist an der HTL-Bulme Graz-Gösting die Idee des „Green Village“ entstanden. Hier werden die verschiedensten Technologien wie Photovoltaik, Windenergie, Wärmepumpe, Biomassekessel, Kraft-Wärme-Kopplung, Solarthermie, kontrollierte Wohnraumlüftung, Infrarotheizung im Echtbetrieb eingesetzt und miteinander kombiniert.
Dieses österreichweit einzigartige Ausbildungszentrum  in Form eines „Energiedorfs zum Angreifen“ kann nun umfangreich genutzt werden. SchülerInnen haben die Möglichkeit, im fachpraktischen Unterricht Betriebsmittel und Anlagen zu errichten, zu überwachen, zu steuern, zu regeln und zu warten. Durch eine Kooperation mit dem UBZ werden für interessierte Schulklassen Führungen und Workshops angeboten, um schon im Pflichtschulalter erneuerbare Energieformen verstärkt bekannt zu machen. Das Angebot gilt derzeit für Volksschul- und NMS-Klassen, die Ausschreibungen erfolgen jeweils nach den Kapazitätsmöglichkeiten der BULME.
Für Lehrpersonen gibt es seit Frühjahr 2016 Exkursionen und Workshops.

Beteiligte
In der Pilotphase Ende des Schuljahres 2014-2015 wurden Klassen der VS Feldkirchen sowie der NMS Feldkirchen betreut.
Am Ende des Schuljahres 2015-2016 werden wiederum einige Volksschul- und NMS-Klassen betreut.


Auftraggeber
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Abteilung 15 - Energie, Wohnbau, Technik [Link]
im Rahmen des Projekts "Umweltbildung Steiermark"

Partner
HTL-Bulme Graz-Gösting [Link]

Das UBZ gratuliert herzlich: Die HTL Bulme hat mit dem Projekt "Green Village - Energiewende macht Schule" in der Rubrik Jugend den Energy Globe STYRIA AWARD 2016  gewonnen.

Energie damals und heute - Kooperation mit dem Universalmuseum Joanneum

Projektlaufzeit
seit 2013

Ziele

  • Verschiedene Formen von Energie kennenlernen
  • Grundlagen durch Forschen und Experimentieren festigen
  • Wichtigkeit von Energie Sparen verstehen
  • Vorteile von erneuerbarer Energie kennenlernen

Inhalte
Nach einer kurzen Reise durch die "Geschichte der Energie" in der Dauerausstellung des Naturkundemuseums wird einen Stock tiefer im Labor in Form eines Stationenbetriebes umfangreich zum Thema Energie geforscht, gemessen und experimentiert. Für verschiedene Versuchsanordnungen stehen die Materialien des Energie-Praxiskoffers zu Verfügung.

Beteiligte
Schulklassen von der 3. bis 8. Schulstufe

Information, Anmeldung


Auftraggeber
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Abteilung 15 - Energie, Wohnbau, Technik [Link]
im Rahmen des Projekts "Umweltbildung Steiermark"

Partner
Naturkundemuseum Joanneumsviertel [Link]

Strom erleben

Projektlaufzeit
2009-2011

Ziele

    • Kennenlernen von Strom als Energie-Transportform sowie spielerisches und experimentelles Aufarbeiten des Themas „Strom“
    • Fächerübergreifende Integration des Themas in den Unterricht
    • LehrerInnenweiterbildung im Bereich „Energie sparen“ durch Bereitstellen von Praxismaterialien und Seminaren

      Inhalte
      Was ist Energie – was ist Strom? Diesem Thema widmet sich das vom E-Werk Franz Graz-Gösting initiierte Projekt „Strom erleben“. In einem interaktiven, praxisorientierten "Energielehrpfad" können sich SchülerInnen mit dem komplexen Thema Strom auf einfache und spielerische Art auseinandersetzen.
      Als Ergebnis der Workshops der „KEK GRAZ 2020 Initiative“ kam zu einer Kooperation des E-Werks Graz-Gösting mit dem UBZ. Beide Einrichtungen verfolgten das im Protokoll des KEK-Aktionsteams 3 vom Oktober 2009 an die 1. Stelle gereihte Projektziel der „Kinderkampagne“, wobei Kinder und Jugendliche für Klimaschutz und Energiesparen begeistert wurden und die Themen in ihre Familien tragen sollten

      >> Projektfolder „Strom erleben"
      >> Fotos zum „Energielehrpfad"

      Beteiligte
      In den letzten Jahren konnten auf Eigeninitiative dieses lokalen EVU mehrere tausend SchülerInnen aus dem Großraum Graz im Rahmen einer kostenlosen Führung die Erzeugung und Verteilung von Strom kennen lernen. Im Rahmen einiger LehrerInnen-Seminare wurden der Energielehrpfad und das Kleinwasserkraftwerk besichtigt.


      Auftraggeber
      Amt der Steiermärkischen Landesregierung - ehem. FA 17C

      Partner
      E-Werk Franz Graz-Gösting [Link]

      Kleinwasserkraft Steiermark

      Projektlaufzeit
      2007 bis 2010

      Ziele

      • Umsetzung einer Schulaktion zum Thema Kleinwasserkraft und Aufzeigen der Vorteile der Wasserkraftnutzung
      • Erlebbarmachen der Kleinwasserkraft für die Bevölkerung (Bekanntmachung von Schaukraftwerken)
      • Wertneutrale Vermittlung des Themas

      Inhalte
      Fossile Energieträger werden in absehbarer Zeit nur mehr eingeschränkt zur Verfügung stehen, außerdem sind sie weitestgehend für den globalen Klimawandel verantwortlich. Die Industrieländer werden daher in Zukunft auf erneuerbare Energieträger setzen müssen, Energie einsparen und die Energieeffizienz steigern.
      Erneuerbare Energien sind kontinuierlich verfügbar - wir verwenden diese Energiequellen in Form von Sonnenlicht direkt (Photovoltaik), Sonnenwärme (Sonnenkollektoren), Windenergie, Wasserkraft, Bioenergie sowie Erdwärme.
      Ökostrom aus Wasserkraft ist seit mehr als 100 Jahren eine kosteneffiziente und umweltschonende Form der Energiegewinnung. Rund 430 anerkannte steirische Kleinwasserkraftwerke (Stand 2009) liefern jährlich ca. 1,35 Mrd. kWh Ökostrom ins öffentliche Netz und versorgen damit etwa 386.000 Haushalte (Stand 2009) - 945.000 Tonnen Kohlendioxid werden dadurch eingespart.
      Kleinwasserkraft und Naturschutz werden aber sehr oft kontrovers diskutiert. Einerseits sind viele ökologisch wertvolle Gewässerabschnitte für die Energiewirtschaft interessant, andererseits gelten für die Neuerrichtung von Kraftwerken EU-weit bereits strenge Umweltrichtlinien. Auch sollen bereits bestehende Anlagen revitalisiert bzw. modernisiert werden.
      Im Auftrag des Amtes der Stmk. Landesregierung hat der Verein "Kleinwasserkraft Österreich" eine steiermarkweite Informationskampagne durchgeführt, die sich sowohl an die Kraftwerksbetreiber, als auch an die Bevölkerung richtete. Als Subauftragnehmer wurde das UBZ beauftragt, diese Informationen wertneutral insbesondere an Schulen heranzutragen. Dazu wurden zwei Spots für die DVD "Wasser und Energie" (Kurzportraits der 11 Schaukraftwerke), eine Lehrerhandreichung "Kleinwasserkraft in der Steiermark" (mit Fachinformations- und Praxisteil) und eine Themen-Zeitung "Ideen für die Praxis" erstellt. Außerdem arbeitete das UBZ bei der Projektentwicklung und Umsetzung der Öffentlichkeitsarbeit mit.

      >> Video "Die steirischen Schaukraftwerke"
      >> Video "Kleinwasserkraft Steiermark"


      Auftraggeber
      Kleinwasserkraft Österreich [Link]

      Partner

      • Amt der Stmk. Landesregierung - ehemalige Fachabteilungen 17C sowie Fachabteilung 19A
      • Fa. Como – Agentur für Markenstrategie und Kommunikation GmbH

      Licht an, Strom sparen!

      Projektlaufzeit
      2008-2009

      Ziele

        • Information der Bevölkerung über Energiesparmaßnahmen, insbesondere durch Stromsparen beim Licht bzw. durch die Verwendung von Energiesparlampen
        • Durchführung einer Energiespartour in allen steirischen Bezirken
        • Aufklärung der Sinnhaftigkeit von Energiesparmaßnahmen in Haushalten
        • Einbindung von Schulen in die Aktion und Motivation der SchülerInnen zum Informationstransfer in die Familien

          Inhalte
          Vorweihnachtliche Lichter und ein leuchtender Advent sind schön und kaum noch wegdenkbar für die Einstimmung auf Weihnachten. Einerseits gibt es aber durch das Hinterfragen der tatsächlich notwendigen Beleuchtung, andererseits durch die Verwendung von Energiesparlampen die Möglichkeit, Energie zu sparen.
          Energiesparlampen verbrauchen nur ein Drittel bis ein Fünftel der Energie herkömmlicher Glühbirnen und weisen außerdem eine höhere Lebensdauer auf. Ihre Verwendung nützt nicht nur der Brieftasche, sondern leistet auch einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz.
          Diese Hintergründe führten zur Umsetzung der Energiesparkampagne „Licht an, Strom sparen!“, die im Oktober 2008 durch das Land Steiermark auf Intention des damaligen Umweltlandesrats Ing. Manfred Wegscheider gestartet und in Kooperation mit den Firmen Philips, Eurospar, Interspar, Baumax sowie mit Unterstützung der Kronen Zeitung durchgeführt wurde. Ganz bewusst in die Vorweihnachtszeit platziert, sollte die Bevölkerung auf Einsparungspotentiale im Stromverbrauch aufmerksam gemacht werden.

          Die Kampagne umfasste mehrere Schwerpunkte:
          Ein Informationsbus tourte durch die Steiermark und machte an 25 Stationen halt. Hier bekamen alle interessierten Personen durch eine/n EnergieberaterIn eine kostenlose Beratung zum Energiesparen und erhielten Informationsbroschüren sowie je eine Gratis-Energiesparlampe.
          Interessierte Personen konnten darüberhinaus via Internet Gutscheine für gratis Energiesparlampen bestellen.
          Für das UBZ war dabei der Bildungsaspekt wesentlich und es wurden Kooperationen mit Schulen angestrebt.

          Beteiligte
          20 Haupt- bzw. Realschulen nahmen an diesem Projekt teil. Mehr als 500 SchülerInnen fungierten in ihren Gemeinden als PartnerInnen und interviewten Passanten bzw. verteilten Energiesparlampen gratis an die befragten Personen. Die Schulen erhielten darüber hinaus im Sommersemester 2009 eine gesonderte Betreuung durch EnergieberaterInnen des Landes Steiermark.

          Ergebnisse
          Im Rahmen der Kampagne wurden letztendlich rund 160.000 Energiesparlampen an die Bevölkerung verteilt, was eine Einsparung von jährlich rund 425.000 kg CO2 und einen deutlich messbaren Beitrag zum Energiesparen ermöglichte.


          Auftraggeber
          Amt der Steiermärkischen Landesregierung - ehem. FA 17C

          Partner

          • Firmen Philips, Eurospar, Interspar, Baumax
          • Kronen Zeitung
          • Energieberatungsstelle des Landes Steiermark
          • Haus der Wissenschaft

          Strahlenalarmplan Steiermark

          Projektlaufzeit
          2010-2013

          Ziele

          • Einbringen einer Netzwerkfunktion im Bildungsbereich für einen Interventionsplan zur Bewältigung radiologischer Notstandssituationen im Land Steiermark
          • Strategische Entwicklung von Möglichkeiten der sektoralen Information von Bevölkerungsgruppen
          • Erstellung von leicht verständlichen Hintergrundinformationen für den Bildungsbereich
          • Organisation von Informationsseminaren für Lehrende

          Inhalte
          Der Interventionsplan zur Bewältigung radiologischer Notstandssituationen im Land Steiermark sieht u.a. eine Information der Bevölkerung vor. Im Rahmen einer Projektbegleitung bringt das UBZ seine Netzwerkfunktion im Bildungsbereich ein. Zu diesem Netzwerk zählen Schulbehörden, Schulen, Kindergärten und Bildungseinrichtungen.
          Zwei Seminare inkl. Führung durch die Landeswarnzentrale wurden für Lehrende organisiert und es wurde bei der Organisation von anderen Informationsveranstaltungen (inkl. Erstellung von Plakaten und Graphiken) mitgearbeitet. Das Thema "Radioaktivität in Pilzen" wurde darüberhinaus in mehreren Pilzseminaren angesprochen.
          Auch die Erstellung der Handreichung „Radioaktivität & Seltene Erden“ lief über dieses Projekt.


          Auftraggeber
          Amt der Steiermärkischen Landesregierung
          Abteilung 15 - Energie, Wohnbau, Technik [Link]

          Seltene Erden und Radioaktivität

          Projektlaufzeit
          2009

          Ziele

          • Sensibilisierung der Bevölkerung für das Thema „Radioaktivität im Alltag“ und deren Zusammenhang mit „Seltenen Erden“
          • Grundlagen zu Radioaktivität und Seltenen Erden kompakt zugänglich machen
          • Information über deren Auswirkungen auf die Gesundheit geben

          Inhalte
          Aufgrund der aktuellen, rasanten Entwicklung am Elektronikmarkt, der immer geringeren Lebensdauer von Hightech-Produkten und der populär gewordenen Wegwerfgesellschaft, wurde der noch äußerst unbekannte Faktor Radioaktivität in der Herstellung und dem Recyclingkreislauf solcher Produkte untersucht. In diesem Projekt wurde der Zusammenhang von „Radioaktivität im Alltag“ und den Elektronik-Bauelementen „Seltenen Erden“ überprüft und zu einer kompakten Broschüre zusammengefasst.
          Die Elemente der „Seltenen Erden“ haben alle sehr ähnliche und sehr gute Eigenschaften für modernste, technische Anwendungen. Beginnend bei den Computer- und Mobiltechnologien über die Alternativenergieproduktion, der LED-Technik, der PKW-Hybrid-Technik bis hin zur neuesten Akku-Generation kommt niemand mehr ohne den Einsatz der Metalle aus der Gruppe der Seltenen Erden aus.
          Dazu gehören eine Reihe von instabilen, sog. natürlichen Radionukliden. Diese Materialien zerfallen in einem radioaktiven Prozess und senden dabei für Lebewesen unterschiedlich gefährliche Strahlung aus.
          Die Unterlagen bieten Basiswissen zu diesen Rohstoffen bzw. eine kurze Einführung zum Thema Strahlung.

          Beteiligte
          Mitglieder im Ökolognetzwerk, Teilnehmer des Ökologlehrganges 2012

          Ergebnisse
          Broschüre "Seltene Erden und Radioaktivität" (PDF; 2,0 MB)


          Auftraggeber
          Amt der Steiermärkischen Landesregierung; Abteilung 15 - Energie, Wohnbau, Technik

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