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Abfall / Rohstoffe

AllgemeinesProjekteReferenzen

Wir alle produzieren durch unser tägliches Tun Abfälle, darüber kommt man mit den besten Bemühungen nicht hinweg. Das Thema Abfall ist somit ein „Evergreen“, Abfalltrennung in Schulen mittlerweile Standard. Im Zusammenhang mit der Suche nach einem umweltverträglichen Lebensstil für eine nachhaltige Entwicklung ist das Thema aber nach wie vor hoch aktuell.

 

Anhand von praktischen Beispielen, die den SchülerInnen aus dem Alltag vertraut sind, müssen altersgemäße Einblicke in wirtschaftliche Prozesse und in die komplexen Zusammenhänge der "Versorgung" unserer Gesellschaft vermittelt werden. Das Zusammenwirken von Wirtschaft, Gesellschaft (Soziales) und Umweltauswirkungen lässt sich am Beispiel „Konsum“ gut darstellen.

Die Einbindung in den Unterricht ist auf vielfältige Weise möglich: praktisch, spielerisch, fächerübergreifend, mit Experimenten, Exkursionen, usw. – Querverbindungen zu vielen anderen Umweltthemen wie Boden, Fußabdruck oder  Energie sind beim Thema Abfall leicht herzustellen. Eine Basis für nachhaltiges Handeln kann damit gelegt werden.

Zur Zeit keine Schulprojekte in Bearbeitung

Zum Thema "Upcycling" bieten wir jedoch Seminare im Rahmen unseres Veranstaltungsprogrammes an.

Der jährliche "Steirische Frühjahresputz" wird jährlich unterstützt.

Das Thema "Abfall" ist außerdem wichtiger Bestandteil bei unseren Projekten zum Österreichischen Umweltzeichen.

Pilotprojekt "AWK-Tool im Rahmen von eADok"

Projektlaufzeit
2016-2017

Ziele

  • Erstellung eines Bildungsangebots für ein neues AWK-Tool für Schulen
  • Entwicklung und Durchführung von Praxisseminaren für Lehrpersonen
  • Erprobung in verschiedenen Schulen in mehreren österreichischen Bundesländern
  • Zusammenstellung von methodisch-didaktischen Unterrichtsbeispielen der teilnehmenden Schulen

Inhalte
Das Bundesabfallwirtschaftsgesetz 2002 idgF sieht auch für Schulen vor, ab dem/der 21. MitarbeiterIn ein Abfallwirtschaftskonzept (abgekürzt AWK) zu erstellen. Die Inhalte eines AWK sind gesetzlich geregelt, es gibt Aufschluss über Art, Menge, Herkunftsort sowie Verbleib aller in einer Schule anfallenden Abfälle. Außerdem werden alle organisatorischen, abfallrelevanten Vorkehrungen sowie eine Abschätzung über die zukünftige Entwicklung sowie die Maßnahmen zur Abfallvermeidung dargestellt.

Gemeinsam mit der Pulswerk GmbH wurde ein Abfallwirtschafts-Tool getestet, das in die in der Abfallwirtschaft gebräuchliche Software "eADok" (elektronische Abfall-Dokumentation) eingebettet ist. Dieses neue Tool erweitert die Möglichkeiten vor allem für höhere Schulen, sich mit dem Thema "Abfallwirtschaft" auseinanderzusetzen und ein schulisches Abfallwirtschaftskonzept zu erstellen.

Nach einem Vergleich der beiden AWK-Tools (siehe dazu „Excel-Tool für ein digitales AWK für Schulen“) wurden zwei Praxisseminare für Lehrpersonen diverser Schultypen durchgeführt. Die praktische Begleitung der Projektarbeiten mit dem eADok-AWK-Tool erfolgte durch die Pulwerk GmbH mittels eines Moodle-Kurses in Kooperation mit der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik. Aus den Projekterfahrungen der Schulen sowie aus den Rückmeldungen der PädagogInnen wurden für das beauftragende Ministerium zwei weiterführende Dokumente erarbeitet und werden als Downloads zur Verfügung gestellt.


Auftraggeber
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft [Link]

Partner
Pulswerk GmbH [Link]

Seminare "Upcycling - Aus Alt wird Anders"

Im Rahmen unseres Veranstaltungsprogramms werden in unregelmäßigen Abständen Seminare angeboten, die Ihnen zeigen, wie Abfälle kreativ weiterverarbeitet werden können. Getränkekartons, Teelichthüllen, Petflaschen, Aludosen ... sind doch viel zu schade zum Wegwerfen. Mit Upcycling, dem neuen Reuse-Trend, werden Abfallprodukte und alte Materialien kreativ zu neuen, höherwertigen Gebrauchs- und Kunstgegenständen umgewandelt.
In Praxisseminar wird gestanzt, gebohrt, geklebt und aufgefädelt. Nach einer kurzen Einführung in die Bewegung Upcycling wird die Theorie in die Praxis umgesetzt. Zahlreiche Ideen und Umsetzungsbeispiele stehen zur Verfügung, aber auch die eigene Upcycling-Ideen können verwirklicht werden.

Mit nach Hause nehmen Sie interessante Werkstücke und eine inspirierende Ideensammlung für die Umsetzung im Unterricht.

Excel-Tool für ein digitales AWK für Schulen

Projektlaufzeit
2013-2017

Ziele

    • Erstellung eines digitalen Abfall(wirtschafts)konzeptes mit einem einfachen Excel-Tool
    • Erprobung in verschiedenen Schulen im Raum Graz
    • Einsetzbarkeit für alle Schulen und auch für Lehrerende mit wenig EDV-Erfahrung
    • Adaptierbarkeit auf alle österreichischen Bundesländer

      Inhalte
      Schulen produzieren wie alle Organisationen verschiedenste Abfälle. Das Bundesabfallwirtschaftsgesetz 2002 idgF sieht auch für Schulen vor, ab dem/der 21. MitarbeiterIn ein Abfallwirtschaftskonzept (abgekürzt AWK) zu erstellen. Als MitarbeiterInnen gelten hier sowohl Lehrende wie auch nicht lehrendes Personal, aber nicht die SchülerInnen.
      Ein Abfallwirtschaftskonzept gibt zunächst Aufschluss über Art, Menge, Herkunftsort sowie Verbleib aller in der Schule anfallenden Abfälle. Außerdem werden alle organisatorischen abfallrelevanten Vorkehrungen dargestellt. Auch eine Abschätzung über die zukünftige Entwicklung sowie Maßnahmen zur Abfallvermeidung sind zu erarbeiten.
      Die Inhalte eines AWK sind gesetzlich geregelt. Mit der Erstellung und Fortschreibung des AWK kann die Schule nicht nur die eigenen abfallwirtschaftlichen Schwachstellen identifizieren, sie kann auch die ganze Schulgemeinschaft in die Erfüllung der abfallwirtschaftlichen Ziele mit einbeziehen. Abfallvermeidung, Verringerung von Entsorgungskosten und vor allem ein Bewusstseinsbildungsprozess an der Schule sind weitere Vorteile eines schulischen AWK.

      Für PädagogInnen ist das Thema Abfall in mehrfacher Weise relevant:

      • als lehrplanbezogenes Thema im Regelunterricht
      • als Anlass für konkrete Projekte bis hin zu Übungsfirmen
      • als Lernfeld für soziales Verhalten

      Das UBZ wurde vom BMB (ehem. BMBF) beauftragt, ein auf Microsoft-Excel basierendes Tool zu erarbeiten, das Lehrende und SchülerInnen beim Erstellen des AWK für die Schule unterstützt. Mit Hilfe des Tools werden alle für das AWK erforderlichen Daten menügeführt Schritt für Schritt erhoben und dokumentiert. Erklärungen werden in Form von Pop-Up-Kommentaren angeboten. Aus den eingegebenen Daten wird automatisch das AWK der Schule erstellt und kann gespeichert, weiterbearbeitet und ausgedruckt werden. Das Tool wird jährlich im Sommer aktualisiert.

      Das Tool und eine Begleitbroschüre finden Sie bei den Downloads zum Thema Abfall.


      Auftraggeber
      Bundesministerium für Bildung [Link]

      Partner
      Bildungsförderungsfonds für Gesundheit und Nachhaltige Entwicklung  [Link]

      Europäische Woche zur Abfallvermeidung 2010

      Projektlaufzeit
      2010

      Ziele

      • Schulen auf die Europäischen Abfallvermeidungswoche aufmerksam machen
      • Bildungsaktionen zum Thema setzen
      • Materialien für Schulen zur Verfügung stellen

      Inhalte
      Ziel der Europäische Woche zur Abfallvermeidungchen (EWWR) ist es, durch diverse Aktionen und Veranstaltungen die Bevölkerung in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union mit dem Thema Abfallvermeidung und -reduzierung zu sensibilisieren. Mit konkreten Maßnahmen und Beispielen sollten die Menschen motiviert werden, im täglichen Leben aktiv Müllvermeidung zu betreiben und damit nachhaltiger zu handeln.
      In Kooperation mit der damaligen Fachabteilung 19D (Abfall- und Stoffflusswirtschaft) des Amtes der Stmk. Landesregierung beteiligte sich das UBZ 2010 an dieser Initiative. Schwerpunktmäßig wurden dabei im Rahmen der Bildungsarbeit zwei Themen angesprochen: Littering sowie Ökologischer Fußabdruck.

      Littering
      Darunter versteht das achtlose Wegwerfen von Abfällen, das ein öffentliches Ärgernis ist. Littering ist somit kein Reinigungsproblem, sondern ein gesellschaftliches Phänomen und wird von Menschen verursacht, die aus Bequemlichkeit, Ignoranz, Gleichgültigkeit, Provokation oder fehlendem Verantwortungsbewusstsein handeln. Die weggeworfenen Abfälle sind meist klein und sehr unterschiedlich: Zigarettenstummel, Kaugummis, Jausenpapier und Getränkedosen, Zeitungen, Plastiksackerln, Trinkbecher u.v.a.m.
      Vor allem junge Menschen sollten auf die Problematik aufmerksam gemacht werden. Dazu wurde über den Landesschulrat für Steiermark eine Information mit einem Klein-Poster an alle steirischen Schulen geschickt und um die Bearbeitung des Themas im Unterricht ersucht.

      Workshops zum Thema Ökologischer Fußabdruck
      In diesen Workshops wurden über 700 Kindern die wesentlichen Inhalte zu den Themen Ressourcenschonung und Abfallvermeidung spielerisch vermittelt. Die Workshops fanden im Rahmen der bezirksweiten "Erlebnistage für Abfall- und Umweltdetektive" des regionalen Abfallwirtschaftsverbandes Weiz für Kinder der 3. bis 5. Schulstufe statt.
      Die SchülerInnen bekamen einen Einblick, welche Handlungen einen großen Fußabdruck hinterlassen und wie sie diesen verkleinern können. Schon kleine Änderungen im Alltag können viel bewirken, z.B. mit Spielzeug und anderen Materialien verantwortungsbewusst umgehen und damit die Lebensdauer verlängern, Abfall vermeiden durch Mehrwegprodukte und langlebige Produkte, Rad fahren statt mit dem Auto führen lassen ...
      Durch den Einsatz von Bildern (Rohstoffe, Familien und ihre Besitztümer) und einer Weltkarte wurden auch globale Zusammenhänge deutlich gemacht.
      Besonders viel Spaß machte „Footprint - 1,2 oder 3 - Laufspiel“, bei dem jedes Kind unter Beweis stellen konnte, was es schon zu diesem Thema wusste bzw. neu dazu gelernt hatte.


      Auftraggeber
      Amt der Steiermärkischen Landesregierung - ehem. FA 19D

      Partner

      Abfallwirtschaftsverband Weiz [Link]

      Schul-Initiative-Nachhaltigkeit - Stoffflusswirtschaft

      Projektlaufzeit
      2003-2013

      Ziele

      • Anbieten von praxisorientierten Umweltbildungsveranstaltungen zum Thema
      • Ausarbeitung von Unterrichtsmaterialien
      • Beratung und Betreuung von Schulen sowie Initiierung von Schulprojekten

      Inhalte
      Im Rahmen des Gesamtprojekts "Schul‑Initiative‑Nachhaltigkeit" wurden in den letzten Jahren zahlreiche Module, Kooperationen und Aktionen zum Thema "Abfall" durchgeführt:

      • Durchführung von Schulaktionstagen (ehem. "Umweltwochen") in verschiedenen Regionen der Steiermark
      • Durchführung von Seminaren für Lehrende
      • Erstellung von Materialien für den Unterricht wie z.B. die Mappe Konsum & Abfall oder die S.P.A.S.S.-Box
      • (administrative) Hilfestellungen für den Auftraggeber bei diversen Projekten (z.B. Frühjahrsputz, G´scheit feiern, ...)

      Auftraggeber
      Amt der Steiermärkischen Landesregierung - ehem. FA 19D

      Partner

      div. Abfallwirtschaftsverbände

      Erstellung einer Handreichung zum Thema "Seltene Erden"

      Projektlaufzeit
      2009

      Ziele

      • Sensibilisierung der Bevölkerung für den Rohstoff „Seltenen Erden“  und deren Zusammenhang mit Radioaktivität
      • Grundlagen zu Seltenen Erden und Radioaktivität kompakt zugänglich machen
      • Information über deren Auswirkungen auf die Gesundheit geben

      Inhalte
      Aufgrund der aktuellen, rasanten Entwicklung am Elektronikmarkt, der immer geringeren Lebensdauer von Hightech-Produkten und der populär gewordenen Wegwerfgesellschaft, wurde der noch äußerst unbekannte Faktor Radioaktivität in der Herstellung und dem Recyclingkreislauf solcher Produkte untersucht. In diesem Projekt wurde der Zusammenhang von „Radioaktivität im Alltag“ und den Elektronik-Bauelementen „Seltenen Erden“ überprüft und zu einer kompakten Broschüre zusammengefasst.
      Die Elemente der „Seltenen Erden“ haben alle sehr ähnliche und sehr gute Eigenschaften für modernste, technische Anwendungen. Beginnend bei den Computer- und Mobiltechnologien über die Alternativenergieproduktion, der LED-Technik, der PKW-Hybrid-Technik bis hin zur neuesten Akku-Generation kommt niemand mehr ohne den Einsatz der Metalle aus der Gruppe der Seltenen Erden aus.
      Dazu gehören eine Reihe von instabilen, sog. natürlichen Radionukliden. Diese Materialien zerfallen in einem radioaktiven Prozess und senden dabei für Lebewesen unterschiedlich gefährliche Strahlung aus.
      Die Unterlagen bieten Basiswissen zu diesen Rohstoffen bzw. eine kurze Einführung zum Thema Strahlung.

      Beteiligte
      Mitglieder im Ökolognetzwerk, Teilnehmer des ÖKOLOG-Lehrganges 2012-2013

      Ergebnisse
      Handreichung "Seltene Erden und Radioaktivität" (PDF; 2,0 MB)


      Auftraggeber
      Amt der Steiermärkischen Landesregierung; Abteilung 15 - Energie, Wohnbau, Technik

      Kontakt

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      Dr. Uwe Kozina

      0043-(0)316-835404
      0043-(0)699-10033067
      uwe.kozina@ubz-stmk.at
      V-Card

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      Zu den Themen Abfall und Rohstoffe bieten wir Ihnen diverse Downloads zur Verwendung im Unterricht.