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Jugendmobilität

Junge Menschen sind bis zum Führerscheinalter Vorbilder für Erwachsene, wenn es um umwelt- und klimafreundliches Mobilitätsverhalten geht. Sie sind hochmobil und legen die meisten ihrer Wege zu Fuß, mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zurück. Dennoch bekommen sie für dieses Verhalten von der Gesellschaft kaum Wertschätzung. Erst der Führerschein ist der Initiationsritus für den Eintritt in das Erwachsenenleben und für die vollwertige Teilhabe an der Gesellschaft, was dazu führt, dass viele Jugendliche vorher umwelt- und klimafreundliche Wege durch Autowege ersetzen. 
Um diesen Trend entgegenzuwirken, setzte das Umwelt-Bildungs-Zentrum
Stmk. von 2008-2009 im Auftrag des Lebensministeriums mehrere Initiativen zur Stärkung dieser umweltfreundlichen Jugendmobilität, wie die Erstellung der Studie "JUGEND-STIL in die Verkehrsplanung" und des Leitfadens "Jugendmobilität".

Seit 2010 ist das UBZ-Stmk. im Rahmen des klima:aktiv mobil Beratungsprogramms "Mobilitätsmanagment für Freizeit, Tourismus und Jugend" des BMLFUW verantwortlich für den Bereich "Jugend".

Ziel dieses Programms ist es, eine Trendumkehr des Treibhausgas-Ausstoßes im Verkehrsbereich, der zu den größten Emittenten von Treibhausgasen in Österreich zählt, durch Förderung von klimafreundlicher und nachhaltiger Mobilität zu forcieren. In diesem Rahmen wurde neben den klima;aktiv mobil Programmen „Mobilitätsmanagement in Betrieben“, „Mobilitätsmanagement für Kinder, Eltern und Schulen“ u.a. auch das Beratungsprogramm „Mobilitätsmanagement für Freizeit, Tourismus und Jugend“ gestartet.

Im Bereich „Jugendmobilität“ werden damit folgende Ziele verfolgt:

 

 

 

 

 


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Cosima Pilz




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