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PM10-Bonusschule (GEWUSST-BEWUSST!)

PM10-Bonusschule (GEWUSST-BEWUSST!)

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Rückblick

Einige Jahre "PM10-Bonusschule" sind schon vergangen. Viele steirische Volks- und Hauptschulen in Feinstaubsanierungsgebieten haben mitgemacht und wurden kostenlos im Rahmen von Luftprojekten betreut. Grund genug einen Rückblick zumachen. Lesen Sie auf dieser Seite nach, was steirische SchülerInnen und Schüler bei diesem Projekt alles erlebt haben.

 

Alles begann 2004 mit einem Pilotprojekt in Graz. Die hohe Belastung mit Feinstaub (PM 10) in der Landeshauptstadt weckte das Interesse an dementsprechenden Umweltbildungs-Projekten.
Die PM10-Bonusschule Graz wurde deshalb durch die finanzielle Unterstützung des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung (Fachabteilung 17C - Technische Umweltkontrolle und Sicherheitswesen), des Umweltamtes der Stadt Graz und des Bildungsförderungsfonds (Lebensministerium und Bildungsministerium) ermöglicht und sollte zugleich auch ein Modellprojekt für zukünftige Maßnahmenpakete in allen Bereichen der Feinstaubreduktion sein.

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Die bisherigen Projektschulen

Projektschulen PM10-Bonusschule Graz 2004/2005


Bald zeigte sich jedoch, dass die Belastung mit Feinstaub nicht nur ein Problem von Graz, sondern von großen Teilen der Steiermark ist. Infolge dessen wurde die Pilotphase auf eine ländliche Region umgelegt.
Auf Initiative der Firma OIKOS und des Umweltausschusses der Stadtgemeinde Hartberg wurde unter dem Motto „Wir machen uns nicht aus dem Staub“ das Projekt im Bezirk Hartberg gestartet. Als Juniorpartner betreute das UBZ zwei Testschulen.

Die Projektschulen PM10-Bonusschule Hartberg 2005/2006


Das große Interesse am Thema und die Ausweisung von 333 Gemeinden als Feinstaubsanierungsgebiet ermöglichten in Folge, das Projekt im Auftrag des Umweltressorts der Steiermärksichen Landesregierung in diesen Gemeinden auszuschreiben und damit die Pilotphase zu beenden. Folgende Schulen wurden seither unter dem Motto "GEWUSST-BEWUSST - Ich tu was gegen Feinstaub" betreut und als PM10-Bonusschulen Steiermark ausgezeichnet (Karte rechts).

 Projektschulen 2006/2007


 Projektschulen 2007/2008

 

 

  Projektschulen 2008/2009


Projektschulen 2009/2010

 

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Unterstützt wurden Schulprojekte zum Thema Luft, Luftverschmutzung und v.a. Feinstaub (PM10). Ziel war eine intensivere Beschäftigung mit dem Thema und eine verstärkte lokale Informationsstreuung.
Bei einem Informations-Nachmittag im UBZ erhielten die Coaching-Schulen nähere Informationen zum Thema, wobei sie aus folgenden angebotenen Modulen selbst ein Programm zusammenstellen konnten:



Eine auf Ort bzw. Region adaptierte PM10-Projektideenmappe, die im Rahmen des Pilotprojektes PM10 Bonusschule Graz entwickelt wurde: Diese bietet zahlreiche Vorschläge und Projektideen für alle Schulstufen, wie man das Thema Feinstaub erfahrbar machen und das eigene Feinstaub - Einsparungspotential (als Schule oder Einzelperson) nutzen kann. Die Mappe gibt es als PDF bei den Luftdownloads.


Feinstaub-Basics
in der Schule über Luft und Luftverschmutzung. Dabei werden spielerisch Grundlagen zum Thema Feinstaub, gesundheitliche Probleme und mögliche Eigeninitiativen vor SchülerInnen und (bei Bedarf Eltern) präsentiert.



Chemisch-physikalische Versuche: eventuell Einschulung von LehrerInnen (z.B. Kurzzeit-Staubmessungen, Inversionsmodell,...), Erarbeitung von Schülerheften. Die einfachen und damit leicht reproduzierbaren Versuche ermöglichen eigenständiges "Feinstaub-Forschen" der SchülerInnen



Mobilitätsuntersuchungen: Einer der Hauptverursacher für Feinstaub ist der Verkehr. Mit einfachen und spielerischen Methoden wurde Interessantes zum Thema Mobilität wie z.B. Schulumfeldanalysen, Verkehrserhebungen sowie Mobilitätsspiele vor Ort angeboten.
 
 

Zum Erlernen des Umgangs mit Öffentlichen Verkehrsmitteln wurde das Detektivspiel "Auf der Jagd nach dem goldenen Totmann" angeboten. Dabei wird eine Spiongruppe von drei Detektivgruppen durchs Grazer Liniennetz "gejagt" und muss innerhalb einer gewissen Zeitspanne gefunden werden. Eine spannende Methode, um die Vorteile von Bus, Bahn und Bim kennenzulernen.



Flechtenuntersuchungen: Ein Langzeit-Monitoring von Luftschadstoffen ist über sogenannte Bioindikatoren möglich. Im Blickpunkt standen dabei die Flechten im Schulumfeld, die Schadstoffbelastungen anzeigen können. Gemeinsam mit OIKOS erlernten die SchülerInnen und LehrerInnen diese Methodik.

Um v.a. in Volksschulen vor der Beschäftigung mit Luftschadstoffen den persönlichen Bezug zum Lebensmittel Luft herzustellen, wurde ein Luft-Stationenbetrieb entwickelt und zum eigenständigen Erforschen der Eigenschaften der Luft angeboten.
Die 13 Stationsbeschreibungen können Sie hier genauso downloaden, wie das Begleitheft, in dem die SchülerInnen zu jeder Station Fragen beantworten bzw. auch genauere Erklärungen zu den Inhalten der Stationen selbst beziehen können.

Durch die spielerische Beschäftigung mit den Eigenschaften der Luft und das Wahrnehmen dieses unsichtbaren Elements wurde der Weg zum Thema "Luftverschmutzung und Feinstaub" vorbereitet.

Download:
Beschreibungen zu den 13 Stationen (Stationenbetrieb.pdf / 2 MB)

Sie erhalten bei den Luftmaterialien die Beschreibungen des Versuchsaufbaus für jede Station, so dass die SchülerInnen die Versuche selbstständig durchführen können.


Download:
SchülerInnen-Begleitheft zum Stationenbetrieb
(Begleitheft.pdf /
4,8 MB)
Jede/r SchülerIn bekommt ein Heft ausgedruckt und kann darin für jede Station Fragen beantworten bzw. Erklärungen dazu finden. Sie finden das Heft bei den Luftmaterialien.






Speziell für das Projekt  wurden vom UBZ neue Unterrichtsmaterialien und Spiele entwickelt, mit denen die SchülerInnen selbst handlungsorientiert arbeiten können. Für Schulumfelduntersuchungen wurde auch Kartenmaterial aus dem Schulatlas Steiermark verwendet . Damit wird das Thema Luft "fassbar" und "erlebbar" gemacht.













Neben diesen Spielen gab es auch am Computer einiges zu erleben und erlernen, wie etwa bei der PM10-Mobilionen Show.
Schauen Sie nach wie Sie abschneiden würden. Einfach immer auf das Bild klicken, damit es weiter geht !

Auszug aus der PM10-Mobilionen Show starten


Hier finden Sie weitere Unterrichtsmaterialien zum Thema "Luft und Feinstaub"


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Als Anerkennung für die Beschäftigung mit diesem schwierigen Thema erhielten die Schulen jeweils vor Schulschluss das Prädikat "PM10-Bonusschule Steiermark" verliehen. "PM10" steht dabei für die wissenschaftliche Abkürzung für Feinstaub und "Bonus" für die durch eigene Maßnahmen eingesparte Menge an Feinstaub.
Die Urkundenübergabe fand im festlichen Rahmen durch Umwelt-Landesrat Ing. Manfred Wegscheider in Graz statt.

Landesrat Ing. Manfred Wegscheider (Mitte), Michael Krobath (links) und Uwe Kozina (rechts) mit VertreterInnen der Projektschulen 2008/2009 im Rittersaal des Grazer Landhauses.

Landesrat Ing. Manfred Wegscheider mit den Delegationen der 8 Projektschulen 2007/2008 im Rittersaal des Grazer Landhauses.

Landesrat Ing. Manfred Wegscheider (Mitte) mit SchülerInnen der 10 Projektschulen 2006/2007.



Überreichung der "PM10-Bonusschule Hartberg - Urkunden" im MAXOOM in Hartberg 2005/2006.


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Video zum Projekt


Links:


Downloads:

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Michael Krobath




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