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BINE - Bildung für Nachhaltige Entwicklung

 

 

 

 

Nachhaltige Entwicklung ist keine feststehende Aufgabe, sondern die Suche nach einer Weiterentwicklung unseres täglichen Lebens im privaten, regionalen, nationalen und globalen Miteinander. Dies erfordert aktive, kreative und kritische MitbürgerInnen, die Probleme und Konflikte durch Zusammenarbeit bewältigen können und fähig sind, theoretische Erkenntnisse mit praktischen Ideen und Handlungen zu verbinden.

Daraus folgt, dass im Rahmen eines „lebenslangen Lernens“ auch Lehr- und Lernmethoden in allen Bildungsbereichen an die Bedürfnisse der Zukunft angepasst werden müssen. Fragen in Bezug auf eine nachhaltige Entwicklung sind oft kontrovers und kompliziert, wodurch es notwendig ist, auch mit unterschiedlichen Altersstufen und Bildungsniveaus sowie differenzierten Meinungen und Bildungszugängen umgehen zu lernen.

UN-Dekade "Bildung für Nachhaltige Entwicklung 2005-2014"
"Dauerhafte Entwicklung ist Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können."
("Brundtland-Bericht" der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung, 1987)

In diesem Sinne haben die Vereinten Nationen für die Jahre 2005 bis 2014 eine Weltdekade "Bildung für Nachhaltige Entwicklung" (Education for Sustainable Development - ESD) ausgerufen. Die UNESCO wurde mit der Koordination der Weltdekade beauftragt.

Diese Bildungsdekade hat eine stärkere Verankerung nachhaltiger Themen in den nationalen Bildungsvorhaben der UNO-Mitgliedsstaaten zum Ziel. Unter anderem weisen die globale Ressourcenverknappung, die damit verbundene Verteilungsproblematik sowie die weltweite Finanzkrise den Bedarf für eine Bildung aus, welche die derzeit vorherrschenden Denkmodelle und Werturteile hinterfragt und erweitert.
Menschen jeden Alters, Geschlechtes und jeder Kultur sollen darin unterstützt werden, alternative Visionen einer nachhaltigen Zukunft zu entwickeln und an der Realisierung dieser Visionen gemeinsam mit anderen phantasievoll zu arbeiten.

Schon 2002 stellte die UNESCO auf dem Weltgipfel in Johannesburg fest, dass es nur dann eine „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ geben könne, wenn folgende 10 Bereiche in einer kritischen Zusammenschau und aktiven Verbindung zusammenwirken:

 

Für eine Entwicklung von Bildungsstrategien sind Menschen gefragt – nur gemeinsam können sinnvolle und praktikable Lösungen gefunden werden. Dies wird auch umgesetzt bei der Ausarbeitung einer österreichischen Bildungsstrategie: Im Rahmen eines Konsultationsprozesses wurden bis Frühjahr 2006 bei Veranstaltungen in mehreren Bundesländern (u.a. zwei in der Steiermark - siehe unten) regionale Erfahrungen eingeholt, bestehende Netzwerke angesprochen und gemeinsame Visionen diskutiert. Ein Expertenteam erstellte daraus im Auftrag des Unterrichtsministeriums und des Lebensministeriums ein Rahmenkonzept für eine sogenannte „Lernende Strategie“ mit diversen Empfehlungen. Die "Österreichische Strategie  Bildung für Nachhaltige Entwicklung" sollte schon im Jahr 2006 den Ministerrat passieren - am 12. November 2008 wurde sie letztendlich beschlossen.

Für die österreichweite Koordination und Unterstützung der Bundesaktivitäten wurde ein Dekadenbüro eingerichtet, welches vom FORUM Umweltbildung in Wien betrieben wird.


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Uwe Kozina




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