Kinder-Umwelt-Gesundheits Aktionsplan für Österreich
Österreichische Initiativen zur Umsetzung der WHO-Erklärung von Parma
Auf Grundlage der Erklärung der 5. WHO Umwelt- und Gesundheitsministerkonferenz in Parma wird seit 2011 ein großer Umsetzungschwerpunkt auf eine kinder- und jugendfreundliche Verkehrsplanung gesetzt. Hier ist noch viel zu tun, denn in der Vergangenheit wurden die Bedürfnisse von jungen Menschen kaum wahrgenommen. Das soll sich ändern, davon ist man im Lebensministerium überzeugt und setzt Initiativen wie zB.die Erstellung einer RVS (Richtlinien und Vorschriften für das Straßenwesen) "Kinderfreundliche Mobilität". Daneben werden österreichweite Bildungsprogramme zur Kinder- und Jugendmobilität, Initiativen zum Schulischem Mobilitätsmanagement, eine Sonderfinanzierung für Jugendmobilitätsprojekte zur Verbesserung der Verkehrssituation für junge Menschen umgesetzt. Das Umwelt-Bildungs-Zentrum koordiniert diese Maßnahmen im Auftrag des Lebensministeriums.
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BISHERIGE MEILENSTEINE
5. WHO Umwelt- und Gesundheitsministerkonferenz, Parma, 2010
Vom 10.- 12. März 2010 fand die 5. WHO Umwelt- und Gesundheitsministerkonferenz "Protecting Children´s Health in a Changing Environment" statt. Bei dieser internationalen Konferenz wurde die Weiterführung und verstärkte Implementierung des Kinder-Umwelt-Gesundheits-Aktionsplan für Europa (engl. Children´s Environment and Health Action Plan - CEHAPE) bestätigt. Darüber hinaus wurden neue Themen wie Klimaschutz und sozioökonomische Ungleichheiten in die Ministerdeklaration aufgenommen. Die 53 WHO Mitgliedsländer sind damit aufgerufen, weiter im Bereich "Kinder, Umwelt, Gesundheit" aktiv zu werden und die Jugendbeteiligung bei der Umsetzung verstärkt zu berücksichtigen.
Ausgezeichnet wurden auch Best Practice Beispiele in den 4 Handlungsprioritäten des CEHAPE aus den WHO Mitgliedsländern. Die Gewinner wurden von einer hochrangigen internationalen Jury, darunter auch das UBZ-Stmk. ausgewählt.
Das UBZ-Stmk. ist im Auftrag des Lebensministeriums seit 2004 verstärkt in die poltischen Prozesse, in die konkrete Umsetzung (Erstellung der Broschüre "Aktionsplan für eine gesunde Umwelt für unsere Kinder - Umsetungsbericht 2010", Roll-ups, Koordination eines Ausstellungsstandes, inhaltliche Beratung) und in die nationale und internationale Jugendbeteiligung eingebunden.
Broschüre mit Besten Beispielen des CEHAPE-Awards
Seit 2007:
Der WHO Kinder-Umwelt-Gesundheits-Aktionsplan für Österreich
Im Juni 2007 wurde der WHO Kinder-Umwelt-Gesundheits-Aktionsplan für
Österreich fertiggestellt und bei einer internationalen Konferenz in der Hofburg/Wien von Umweltminister und der Gesundheitsministerin der Öffentlichkeit präsentiert. Das Umwelt-Bildungs-Zentrum Stmk. war im Auftrag des BMLFUW, Abt. V/5 für die redaktionelle Bearbeitung des Aktionsplans sowie die Koordination des gesamten Prozesses verantwortlich.
Seit 2004:
WHO Children´s Health and Environment Actionplan - CEHAPE
An der "Intergovermental Midterm Review Conference" (IMR) nahmen hochrangige VertreterInnen aus den Umwelt- und Gesundheitsministerien der 53 WHO Mitgliedsstaaten, über 50 JugendvertreterInnen und VertreterInnen von NGOs teil und besprachen die weitere Vorgangsweise zur Umsetzung des Kinder-Umwelt- Gesundheits-Aktionsplans für Europa (engl. Children Health Environment Action Plan for Europe - kurz: "CEHAPE"). Dieser internationale Aktionsplan wurde im
Rahmen der 4. WHO Ministerkonferenz der europäischen Umwelt- und GesundheitsministerInnen "Die Zukunft unseren Kindern" 2004 in Budapest verabschiedet. Die Mitgliedsstaaten der WHO Euro - darunter auch Österreich - haben sich darin verpflichtet, jeweils nationale Kinder-Umwelt-Gesundheits-Aktionspläne zu erstellen und deren Umsetzung einzuleiten.
Downloads:
- WHO Kinder-Umwelt-Gesundheits-Aktionsplan fuer Oesterreich (PDF, 3.58 MB)
